Andachten

Andacht

Andacht 24.11.2018

24. November 2018 | Norbert Gelke

Andacht 24.11.2018

Bildnachweis: mathias the dread / photocase.de

Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten.

Jesus wollte seinen Jüngern noch viel mehr sagen? Es ist nicht alles aufgeschrieben, was Jesus uns mitteilen will? Ein interessanter Gedanke. Jesus redet also nach wie vor zu uns durch seinen Geist. Er sagt uns sogar Dinge, die nicht in jedem Detail in der Bibel stehen. Er redet durch Predigten, durch Erlebnisse, durch Propheten, durch Träume usw. Wie redet er zu dir und mir ganz persönlich?
Das Gebet wird oft als „Gespräch mit Gott“ bezeichnet. Wir praktizieren es jedoch meist als Monolog: Wir bedanken uns bei Gott, teilen ihm unsere Bitten mit, sagen dann „Amen“ und gehen unserer Wege. Keine Chance für ihn, uns zu antworten. Doch Jesus sehnt sich nach Gemeinschaft und Gespräch mit uns. Er redet gern. Und er wünscht sich, dass wir hören, nicht nur auf die Predigt im Gottesdienst, sondern auch auf sein persönliches Reden zu uns. Es sind meist leise Gedanken, Impulse, Eindrücke, Bilder. Wir brauchen Ruhe, um sie zu hören. Auch Selbsterkenntnis ist hilfreich. So können wir lernen, Gottes Reden von unseren eigenen Wünschen und Ängsten zu unterscheiden.
Jesus weiß, wie er unser Herz erreicht. Er kennt uns. Seine Worte bringen Frieden und Gewissheit mit: „Ja, so werde ich’s machen.“ Er hilft uns bei Entscheidungen und schenkt uns Klarheit: „Na, warum bin ich nicht schon lange darauf gekommen?“
Natürlich sind auch Herausforderungen dabei, wenn Jesus uns zu Taten ermutigt. „Was, den soll ich anrufen?“, fragen wir dann. Er schenkt uns aber auch den Mut und die Vollmacht dazu. Weil es seine Ideen sind, werden sie auch gelingen.
Was er sagt, klingt liebevoll. Seine Worte sind voller Wertschätzung. Er sagt: „Du bist mein Kind. Ich nehme Anteil an deinem Leben. Unser Gespräch ist mir wichtig.“ Selbst, wenn Jesus uns korrigieren muss, klagt er uns nicht an. Er sagt: „Ich vergebe dir, wenn du das möchtest.“
Wenn du das nächste Mal für dich allein betest, dann stell Jesus eine konkrete Frage, lass Stille eintreten, lausche den Gedanken, die dir kommen, und geh mit offenen Augen und Ohren durch den Tag. Du wirst Gottes Stimme wahrnehmen.

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