Andachten

Andacht

Andacht 27.11.2018

27. November 2018 | Friedhelm Klingeberg

Andacht 27.11.2018

Bildnachweis: giftgruen / photocase.de

Bringt aber die Zehnten in voller Höhe in mein Vorratshaus, auf dass in meinem Hause Speise sei, und prüft mich hiermit, spricht der HERR Zebaoth, ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle.

„Lieber Herr Klingeberg, soll der Zehnte wirklich nur für die Verkündigung des Evangeliums eingesetzt werden oder kann ich ihn auch meinem kranken Nachbarn spenden?“ Ich lese die Frage und erkenne ein interessantes Muster. Keiner meiner Kursteilnehmer am Hope Bibelstudien-Institut hat mich jemals gefragt: „Darf ich wirklich niemanden umbringen?“, „Ist es nicht manchmal doch erlaubt, zu stehlen?“ oder „Unter welchen Bedingungen darf ich meine Ehe brechen?“ Diese Punkte scheinen vollkommen klar zu sein.
Schwierig wird es dagegen immer wieder vor allem an drei ganz anderen Stellen: „Muss es denn unbedingt der Sabbat sein?“, „Muss ich mich wirklich noch einmal taufen lassen, wo ich doch schon als Säugling getauft worden bin?“ und die oben zitierte Frage nach dem Zehnten. Unwillkürlich muss ich an die Frage des Versuchers im Paradies denken: „Ja, sollte Gott gesagt haben ...?“ (1 Mo 3,1)
Bei Adam und Eva erreichte er damit sein Ziel, und dabei ging es überhaupt nicht um die Frucht an sich, sondern um das Misstrauen der ersten Menschen ihrem Schöpfer gegenüber. Bis heute hindert es selbst gläubige Menschen daran, sich ganz und gar auf seine Führung und seinen Segen in ihrem Leben einzulassen. Genau darum geht es nämlich bei den drei oben genannten Fragen. Gott braucht unser Geld nicht - aber wir brauchen jenen Segen, den er uns im obigen Bibeltext so konkret anbietet. Seine Macht und Größe werden nicht im Geringsten geschmälert, wenn wir die Taufe ablehnen oder den Sabbat nicht beachten - wir aber schädigen uns selbst, wenn wir ihm unser Herz verschließen und das faszinierende Angebot jenes von ihm in besonderer Weise gesegneten Ruhetags ignorieren.
Im Klartext: Er bietet uns an, die Fenster des Himmels zu öffnen, um uns mit Segen zu überschütten, wir aber sitzen da und rechnen hin und her, ob wir uns das leisten können. Das klingt doch grotesk. Höchste Zeit für eine neue Perspektive! Möchtest du nicht heute anfangen, Vertrauen zu wagen - Vertrauen zu Gott? Du wirst es niemals bereuen!

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