Andachten

Andacht

Andacht 02.01.2019

02. Januar 2019 | Gunther Klenk

Andacht 02.01.2019

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Aber Daniel nahm sich in seinem Herzen vor, dass er sich mit des Königs Speise und mit dem Wein, den dieser trank, nicht unrein machen wollte.

Für viele Menschen ist der Jahreswechsel ein beliebter Anlass, etwas im Leben zu verändern.
Aber auch ein Umzug, ein Stellenwechsel oder eine veränderte Familiensituation können dazu motivieren, Neues zu wagen. Statistiker haben allerdings nachgewiesen, dass die meisten Entschlüsse – mit guter Absicht gefasst – kaum länger als ein bis zwei Monate konsequent verwirklicht werden. In der Regel geht es dabei um Sport, Gewichtsreduktion, gesunde Ernährung Sparsamkeit, mehr Zeit für Familie und Freunde, das Aufgeben des Rauchens, weniger Alkoholkonsum usw. Tatsächlich ist es viel schwieriger, den Lebensstil zu ändern, als einmalig einen bestimmten Einsatz zu leisten oder etwas Besonderes zu tun.
Die Situation, in die der alttestamentliche Prophet Daniel geriet, bedurfte interessanterweise gar keiner Lebensstiländerung. Die Herausforderung bestand darin, die bestehenden Prinzipien weiterzuführen. Die Voraussetzungen dafür waren durch die äußeren Umstände extrem schwierig geworden.
Uns kann das heute ähnlich gehen. Wir wissen, was gut ist und haben es bereits eine Zeit lang praktiziert. Doch dann führen uns Lebensumstände dazu, Ausnahmen zu machen. Eine Ausnahme folgt der anderen – und am Ende bleibt nichts vom guten Prinzip übrig.
Können wir uns hier mit der Antwort abfinden, dass es nun einmal unterschiedliche Menschentypen gibt? Die einen schaffen es, die anderen nicht? Das befriedigt mich nicht. Gott möchte, dass es allen seinen Kindern gut geht. Neben verschiedenen menschlichen Strategien, die durchaus von Nutzen sein können, sollten wichtige Entschlüsse immer ein besonderesGebetsanliegen sein. Obwohl der Bericht in Daniel 1 kein spezielles Gebet erwähnt, kann man davon ausgehen, dass nicht nur Daniel, sondern auch seine drei Freunde Gott intensiv darum baten, dass ihr Plan gelingen möge. Sie wollten unter allen Umständen ihrem Gott treu bleiben. In dieser speziellen Situation waren sie auf übernatürliche Hilfe angewiesen. Und tatsächlich kannten sie den Weg, auf dem sie die Hilfe Gottes erlangen konnten. Wie gut, dass uns diese Möglichkeit auch in diesem Jahr zur Verfügung steht.

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