Andachten

Andacht

Andacht 19.01.2019

19. Januar 2019 | Marli Weigt

Andacht 19.01.2019

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

„Ich strafe die ganze Erde, weil sie voll von Bosheit ist“, sagt der Herr. „… Den Hochmut der Frechen zerbreche ich, dem Übermut der Gewaltherrscher setze ich ein Ende.“

Am 20.01.2017 wurde in den USA ein neuer Präsident vereidigt. Sein Auftreten ließ weltweit viel Besorgnis aufkommen. Es folgten Diskussionen, Kommentare, Prognosen. Nichts klang hoffnungsvoll. Überall herrschten große Aufregung, Unsicherheit und bange Fragen. Was würde werden? Man sprach sogar von einer Zeitenwende. Viele fragten sich, ob das Denken und Handeln dieses Mannes sich auch auf unser Land, ja vielleicht auf den Arbeitsplatz oder andere Lebensbereiche negativ auswirken würden. Zukunftsangst machte sich breit.
In diesen aufregenden Tagen erinnerte ich mich an den großen König Nebukadnezar. Selbstverliebt und machthungrig war er. Durch ein Traumbild sprach Gott zu ihm und zeigte ihm die Vergänglichkeit seiner Herrschaft und all dessen, was er aufgebaut hatte (Dan 2). Er musste erleben, dass die eigentliche Herrschaft über diese Erde dem allmächtigen Gott vorbehalten ist. Bei dem König wuchsen keine Bäume in den Himmel.
Es gab in der Menschheitsgeschichte immer wieder machthungrige, despotische Regenten. Sie alle hatten ihre Zeit und viele Menschen litten unter ihnen. Das ist das Schicksal einer gefallenen Menschheit.
Aber es wird nicht immer so weitergehen. Wir dürfen glauben und darauf vertrauen, dass Gott den obigen Bibeltext wahr macht. Ja, mehr noch: dass er alle, die sich zu Gott bekennen, begleitet und für sie sorgt, egal, was passiert. Jesus sagt: „Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (Mt 28,20) Und dann wird Jesus sein Reich aufrichten, wie es in dem Traumbild des Nebukadnezar vorhergesagt war.
In einer seiner Abschiedsreden auf dieser Erde sprach Jesus zu seinen Freunden: „Glaubt an Gott und glaubt an mich!“ (Joh 14,1) „Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch ... Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.“ (Joh 14,27)

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