Andachten

Andacht

Andacht 24.01.2019

24. Januar 2019 | Gerhard Zahalka

Andacht 24.01.2019

Bildnachweis: Weigand / photocase.de

Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an, sondern lasst euch von Gott verändern, damit euer ganzes Denken neu ausgerichtet wird.

"Ab morgen muss hier alles ganz anders werden!“ Seit 35 Jahren hängt dieses Schild in
meinem Arbeitszimmer. Es erinnert mich stets an den Ausspruch von G.B. Shaw: „Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert, nicht mit schlechten.“
Mit dem Beginn eines neuen Jahres zieht mancher Bilanz und fasst vielleicht einige gute
Vorsätze. Paulus ermahnt in unserem Andachtstext die Römer, sich nicht der Welt anzupassen, sondern stattdessen ein Leben zu führen, das ständig auf Gott ausgerichtet ist. Diese Ausrichtung müssen wir immer wieder neu überprüfen und wir sollten uns immer wieder bewusst dafür entscheiden.
Am 1. Januar 1992 beschloss ich, mithilfe einer Jahresbibel das Buch der Bücher komplett
durchzulesen. Seither habe ich den Jahresbeginn immer wieder erfolgreich als „Starthilfe“ genutzt.
Hast du dir für das neue Jahr auch etwas Neues vorgenommen? Oder eine Änderung ins Auge gefasst? Wenn nicht, dann hätte ich einen Vorschlag: Setze dir zum Ziel, im neuen Jahr mehr Zeit mit Jesus zu verbringen. Viele haben das Gefühl, dass sie sich zu wenig Zeit dafür nehmen, und würden das gerne ändern. Ein Wunsch bleibt aber nur eine gute Idee, wenn du nicht ein konkretes Ziel formulierst und prüfst, ob du es erreicht hast (zum Beispiel: „Ich will jeden Tag eine Viertelstunde in der Bibel lesen“). So weißt du am Abend sofort, ob du deine Idee auch umgesetzt hast. Eine Viertelstunde ist nur ein Prozent des Zeitkontos, das Gott täglich jedem von uns zur Verfügung stellt. Für das wichtigste Buch der Welt ist das sehr wenig. Wir wissen aber, dass es einen Widersacher gibt, der unbedingt verhindern will, dass wir diese stille Zeit mit Gott verbringen. Ihm sind schon die vier Minuten zu viel, die man zum Lesen dieser Andacht braucht.
Aber hier liegen Siege bereit und neue Erfahrungen. Denn wenn wir im Hinblick auf unseren Bibeltext um Andachtszeit oder um Fortschritte beten, dann streitet Christus für uns und schenkt Siege. Er ist es, der uns neu ausrichtet und verändert.
Mein ironisch gemeintes Büroschild suggeriert, dass sich nie etwas ändern wird. Denn wenn du wirklich etwas ändern willst, musst du heute damit beginnen, nicht morgen.

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