Andachten

Andacht

Andacht 26.01.2019

26. Januar 2019 | Günter Schlicke

Andacht 26.01.2019

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Darauf sagte Elischa zu allen Anwesenden: „Hört das Wort des Herrn! So spricht der Herr: ,Morgen um diese Zeit sind im Tor von Samaria fünf Kilo Weizenmehl und zehn Kilo Gerstenkörner für ein silberstück zu kaufen!‘“ Der Offizier, der den König begleitete, gab zurück: „Das ist unmöglich, selbst wenn der Herr Fenster in den Himmel machen würde!“

Am 20. Januar 2017 übernahm der 45. Präsident der USA, Donald Trump, den „Staffelstab“  im Weißen Haus. Damit hatte keiner gerechnet, als im Herbst 2016 der Wahlkampf tobte. Der Ausgang der Wahl schockierte und spaltete nicht nur die amerikanische Bevölkerung, sie erschütterte die ganze Welt.
Ebenso betroffen war der Offizier Ahabs, als sich buchstäblich über Nacht die Verhältnisse in der Stadt Samaria änderten. Gestern noch Hungersnot und heute unvorstellbarer Überfluss. Manchmal ging es schnell, oft dauerte es lange, bis Gott eingriff, doch immer schienen den Menschen Veränderungen unmöglich zu sein. Die Städte Sodom und Gomorra vernichtete  Gott plötzlich (1 Mo 19,14), das stolze Babylon fiel über Nacht in die Hände der Meder (Dan 5), während die Bewohner der Erde zur Zeit Noahs einige Jahre Zeit hatten (1 Mo 6,3), ehe sie in den Wogen der Sintflut ertranken.
Gott hat nicht nur in der Weltgeschichte Zeichen seiner Allmacht gesetzt, sondern auch im Leben von Menschen Veränderungen bewirkt, die unmöglich schienen. Den hinterlistigen und eigenmächtig handelnden Jakob verwandelte Gott in Israel, einen Stammvater des nach ihm benannten Volkes. David vertraute in schwierigen Situationen auf Gott. Er erlebte Vergebung, als er seinen Ehebruch und Mord bereute, und gehört zur Ahnenreihe Jesu. Der kompromisslose und grausame Christenverfolger Saulus wurde ein hingebungsvoller und  opferbereiter Apostel, dessen Einsatz für die Gemeinden kaum zu übertreffen ist (2 Kor  11,26–28).
Gott kann auch heute jedes verpfuschte Leben auf die richtige Bahn bringen, zerstörte Beziehungen neu erstehen lassen und glühenden Fanatismus durch eine hingebungsvolle  Liebe ersetzen. Ob Drogen unser Leben zerstörten, gute Freunde „das Weite suchten“, die Angst uns lähmte oder unser Hochmut anderen das Leben zur Hölle machte – es kann alles gut werden, denn „für Gott ist nichts unmöglich“ (Lk 1,37 GNB).

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