Andachten

Andacht

Andacht 29.01.2019

29. Januar 2019 | André Zander

Andacht 29.01.2019

Bildnachweis: Macavity / photocase.de

Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an.

Das ist ein Psalm, der aus dem wahren Leben spricht. Wer kann dieses Klagelied nicht singen:
„Den Bösen geht es gut, und mir, der ich Gott immer treu gedient habe, geht es schlecht? Die Reichen werden immer reicher, und ich, die ich drei Kinder großgezogen habe, kann jetzt  zusehen, was mir bleibt?“ Ist das Gottes Wille, seine Gerechtigkeit?
Ja, du hast recht mit deinem Klagen: Die Welt ist unfair, das Leben verteilt nicht gerecht.  Und wenn du auf dich und dein Unglück schaust, dann kannst du schon verzweifeln und fragen, warum dies geschieht ‒ und wie das sein kann im Angesicht Gottes!
Aber: Es ist nicht Gott, der das Unglück über dir ausschüttet. Gott achtet unsere Souveränität und mischt sich deshalb nicht ungefragt ein. Und wenn du dann den Blick weg von dir hin zu Gott wendest, dann möge es dir so ergehen wie Asaf (V. 17).
Der Blick auf das Ende der Zeit, auf die Ewigkeit dreht seine kleine, traurige Welt komplett  um. Dann kannst du das Dennoch aussprechen als deine letzte Hoffnung, als Antwort auf deine Verzweiflung. Oder aus kindlichem Trotz, als ein Auflehnen gegen die Ungerechtigkeit.
Du kannst das Dennoch aussprechen, um Kräfte zu mobilisieren, um dir Mut zu machen. Du kannst dich an gute Erfahrungen mit Gott erinnern und sagen: „Jetzt erst recht!“ Du kannst dich daran festhalten, dass der Weg mit Gott richtig und gut für dich ist.
Du kannst das Dennoch aussprechen, weil du auf Gottes rettende Hand vertraust. Das Dennoch bezieht seine Kraft aber nicht aus deinem Können, aus deiner Moral oder gar aus deiner Frömmigkeit; sondern nur daraus, dass du zu Jesus gehörst, dass du dich an ihn  klammerst.
Denn er ist es, der deine Hand hält, der dich leitet und dich in Ehre annimmt.
Wenn du dann das dunkle Tal durchwandert hast, dann kannst du getrost ausrufen: „Ich aber darf dir immer nahe sein, mein Herr und Gott; das ist mein ganzes Glück!“ (V. 28 Hfa) Dieses Glück wünsche ich dir!

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