Andachten

Andacht

Andacht 02.02.2019

02. Februar 2019 | Gerhard Mellert

Andacht 02.02.2019

Bildnachweis: boing / photocase.de

Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben.

Als Kind habe ich gebetet: „Lieber Gott, mach mich fromm, dass ich zu Dir in den Himmel komm.“ Die Frage ist: Wie kommt man in den Himmel? Und wer kommt in den Himmel? Die Bibel lässt uns darüber nicht im Unklaren. Sie ist für mich die einzig verlässliche Informationsquelle hierzu.
Die Indianer glauben an den „ewigen Jagdgrund“, die Babylonier glaubten an das „Land des Silberhimmels“, die Griechen an die „Unterwelt“, der Islam lehrt das „Leben im Luxus“, die Ägypter glaubten an das „Schattenreich der Toten“, der Buddhist erwartet das „Nirwana“. Es gibt so viele unterschiedliche Auffassungen, angefangen bei den Naturvölkern bis zu den kultivierten Völkern. Alle Religionen haben doch eines gemeinsam: Sie haben alle eine Vorstellung von der Ewigkeit. Jesus sagte zu seinen Jüngern: „In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn’s nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten? Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf dass auch ihr seid, wo ich bin.“ (Joh 14,2–3)
Der Himmel ist der Ort, wo Gott wohnt, so steht es in der Bibel. Zum Beispiel in Psalm 115,3: „Unser Gott ist im Himmel.“ Im Vaterunser beten wir: „Unser Vater im Himmel.“ Philipper 3,20 (EB) sagt: „Denn unser Bürgerrecht [oder auch unsere Heimat] ist in den Himmeln, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus als Retter erwarten.“
Der Himmel ist die ewige Heimat, der Ort des ewigen Lebens, die Wohnung der Erlösten. Dort gibt es erfülltes Leben. Die Uhr wird uns nicht mehr hetzen. Ich brauche keine Angst mehr zu haben, ich brauche keinen Arzt mehr. Die Frage „Wo ist Gott?“ wird es nicht mehr geben, denn Gott ist dann mitten unter uns. Wir sehen ihn von Angesicht zu Angesicht. Wir werden nichts mehr vermissen. Es wird nichts mehr geben, was man noch verbessern könnte. Es ist alles vollkommen.
Jesus bittet in Johannes 17,24: „Vater, ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast.“
Was für ein Ort! Dort will ich sein.

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