Andachten

Andacht

Andacht 15.02.2019

15. Februar 2019 | Manfred Böttcher

Andacht 15.02.2019

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Das ist nun die Hauptsache bei dem, wovon wir reden: Wir haben einen solchen Hohenpriester, der sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel und ist ein Diener am Heiligtum und am wahrhaftigen Zelt, das der Herr aufgerichtet hat und nicht ein Mensch.

Warum ist es so wichtig, stets die Hauptsache im Auge zu behalten? Die Erfahrung lehrt: Der größte Feind des Wichtigsten ist das Zweitwichtigste – und eben nicht das Nebensächliche. Das betrifft nicht nur das Handeln im Alltagsleben, am Arbeitsplatz, in Familie und Ehe, sondern gilt ebenso für unser Christsein.
Darum verweist der Schreiber des Hebräerbriefes nachdrücklich auf die Hauptsache, auf die alles ankommt. Das Wichtigste ist folglich: Jesus Christus dient seit dem Opfertod am Kreuz und seiner Auferstehung gegenwärtig im himmlischen Heiligtum für uns als Hohepriester, der zur Rechten Gottes sitzt. Damit werden wir aufgefordert, den Blick zuerst auf Jesus Christus und seinen hohepriesterlichen Dienst zu richten. Nicht auf das Heiligtum und seine Einrichtung kommt es zuerst an, sondern auf Jesus Christus, unseren Hohepriester im Himmel. Was auf Golgatha für die Welt geschah (Joh 3,16), wird durch seinen Dienst wirksam für diejenigen, die an ihn glauben und ihm nachfolgen.Welche Zusagen beinhaltet für uns persönlich die Hauptsache, in Jesus Christus einen Hohepriester im Himmel zu haben?
• Der Hohepriester steht nach Offenbarung 1,12 ff. inmitten seiner Gemeinde. Ungeachtet all ihrer Unzulänglichkeiten bekennt er sich zu ihr als seiner Braut.
• Jesus Christus als unser Hohepriester kennt dich und kann mitleiden mit deiner Schwachheit, denn er ist versucht worden wie wir (Hbr 4,15). Vor ihm muss ich nicht erfolgreich sein; ich darf schwach sein. Durch Christus kann ich auch nach einem Scheitern weiterleben.
• Er kann für immer selig machen (Hbr 7,25). Wer an ihm festhält, kann gewiss sein: Mit Christus, meinem himmlischen Hohepriester, kann ich getrost der Zukunft entgegensehen. Wer jedoch Christus und sein Angebot leichtfertig oder bewusst ablehnt, steht zuletzt mit seiner Schuld allein vor Gott. Darum halte an der Hauptsache fest: Lass dich unter keinen Umständen vom Wichtigsten durch Zweitwichtiges abbringen.

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