Andachten

Andacht

Andacht 24.02.2019

24. Februar 2019 | Klaus Kästner

Andacht 24.02.2019

Bildnachweis: BeneA / photocase.de

Denn als Erstes habe ich euch weitergegeben, was ich auch empfangen habe: Dass Christus gestorben ist für unsre Sünden nach der Schrift; und dass er begraben worden ist; und dass er auferweckt worden ist am dritten Tage nach der Schrift; und dass er gesehen worden ist von Kephas, danach von den Zwölfen.

Paulus erinnert die Gemeinde an den Anfang des Glaubensweges. Eine wunderbare Botschaft hat er ihr übermittelt; es gibt aber immer auch Nebenthemen. Es ist sehr wichtig, dass sich  an dieser Stelle der Schwerpunkt nicht verschiebt. Wie oft ist das leider in der  Kirchengeschichte passiert! Die Auferweckung Jesu ist kein Lehrpunkt, über den man diskutieren könnte oder müsste. Es geht um eine Wirklichkeit, die vielfach gesehen worden ist und darum bezeugt werden kann. Der auferweckte Jesus Christus hat sich bei unterschiedlichen Gelegenheiten offenbart. Er war sichtbar und greifbar! Paulus redet nicht von visionären Erlebnissen oder gar Halluzinationen. Das alles ist tatsächlich passiert und bis heute relevant.
Anschaulich, wenn auch auf unkonventionelle Weise, soll das folgende Gedicht von Lothar
Zenetti die Aufmerksamkeit auf eben dieses Fundament des christlichen Glaubens richten –  die Tatsache der Auferstehung Jesu. Hier geht es ums Ganze, hier steht das Evangelium als solches auf dem Spiel.

Ich kenne Einen,
der ließ sich von uns die Suppe versalzen,
der ließ sich von uns die Chancen vermasseln,
der ließ sich von uns das Handwerk legen,
der ließ sich für dumm verkaufen,
der ließ sich einen Strick drehen,
der ließ sich an der Nase herumführen,
der ließ sich übers Ohr hauen,
der ließ sich von uns kleinkriegen,
der ließ sich von uns in die Pfanne hauen,
der ließ sich von uns aufs Kreuz legen,
der ließ sich von uns Nägel mit Köpfen machen,
der ließ sich zeigen, was ein Hammer ist,
der ließ sich von uns festnageln auf sein Wort,
der ließ sich seine Sache was kosten,
der ließ sich sehen am dritten Tag.
Der konnte sich sehen lassen!
Lothar Zenetti

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