Andachten

Andacht

Andacht 26.02.2019

26. Februar 2019 | Günther Hampel

Andacht 26.02.2019

Bildnachweis: m.voigt.1982 / photocase.de

Ich danke meinem Gott jedes Mal, wenn ich beim Beten an euch denke.

Wir denken im Laufe eines Tages an viele Menschen. Manchmal mit Freude, manchmal beschämt, mitunter auch zähneknirschend. Wie oft denken wir dankbar an Verwandte,  Freunde oder an unsere Gemeinde? Man kann folgendermaßen über die Gemeinde denken: immer dieselben Gesichter, immer derselbe Gottesdienstablauf, immer dieselben Gesprächsgruppen, immer dieselben Lieder.
Man könnte es aber auch so sehen: Ich danke Gott, dass es in meiner Stadt Menschen gibt, die den gleichen Glauben haben wie ich. Jede Woche kann ich mich mit ihnen treffen und wir müssen uns nicht nur religiös berieseln lassen, sondern können miteinander über Gottes Wort und unser Christsein sprechen. Wir haben Leute jeden Alters, die den Gottesdienst durch Wort oder Musik oder einfach durch ihr Dasein bereichern. Wir haben Kinder und Jugendliche, die sich im Gottesdienst einbringen.
Wenn wir uns das öfter bewusst machten und dafür dankbar wären, würden allein dadurch manche Schwierigkeiten behoben, andere würden gar nicht erst entstehen. Paulus betete für andere Menschen mit Dank und Fürbitte. Viele unserer Gebete entspringen bestimmten Notwendigkeiten, doch das scheint für den Apostel hier keine Rolle gespielt zu haben. Anlass für seine Gebete sind Dank und Freude. Wofür war er dankbar? Dass es die Philipper gab, und dass sie so waren, wie er sie kennen- und schätzen gelernt hatte. Er schrieb ihnen: Ich freue mich über euch! Die Sprache drückt das richtig aus: Wer sich freut, handelt aktiv und  selbstverantwortlich.
Vieles können wir nur passiv erleben: Ich werde enttäuscht, verachtet, bedroht oder beschenkt, geschätzt und geliebt. Mit dem Freuen ist es anders: Ich selbst entscheide, ob ich  mich freue! Ich werde nicht gefreut, sondern ich freue mich! Unser Leben könnte enorm bereichert werden, wenn wir uns im Blick auf unsere Glaubensgeschwister mehr um das kümmerten, was Freude und Dank auslöst. Es ist nämlich ein erheblicher Unterschied, ob ich etwas, was andere in der Gemeinde tun, als Bedrohung wahrnehme, oder ob ich mich freue, dass es in meiner geistlichen Familie so viele unterschiedliche Gaben und Fähigkeiten gibt.

Zurück

UNSER GLAUBE

Die Glaubensüberzeugungen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten sind dazu angelegt, das ganze Leben zu durchdringen. Die heiligen Schriften der Bibel zeichnen ein überzeugendes Porträt von Gott.
Jeder ist eingeladen, den EINEN zu entdecken, zu erleben und kennen zu lernen, der nichts anderes, als uns heilen will.

Mehr herausfinden