Andachten

Andacht

Andacht 27.02.2019

27. Februar 2019 | Heiner Lachmann

Andacht 27.02.2019

Bildnachweis: joexx / photocase.de

Philippus findet Nathanael und spricht zu ihm: Wir haben den gefunden, von dem Mose im Gesetz und die Propheten geschrieben haben, Jesus, Josefs Sohn, aus Nazareth. Und Nathanael sprach zu ihm: Was kann aus Nazareth Gutes kommen! Philippus spricht zu ihm: Komm und sieh!

Der nüchtern denkende Nathanael war nicht sofort überzeugt, dass Jesus aus Nazareth der
Messias sein sollte. Der Name „Nazareth“ machte ihn misstrauisch. Dieser Ort hatte keinen guten Ruf und darum sagte Nathanael ein wenig geringschätzig: „Was kann aus Nazareth Gutes kommen!“ In diesen Worten liegt aber keine endgültige Absage. Nathanael versteifte sich nicht auf sein Vorurteil. Immer wieder wurde seither diese Frage gestellt: „Was kann aus Nazareth Gutes kommen?“ Aber immer wieder hat sich auch die Antwort des Philippus bewährt: „Komm und sieh!“ Nur so wird man befreit von Vorurteilen und Zweifeln. Wie kann diese einfache, fast naive Entgegnung noch heute gelten? Als Nathanael zu Jesus kam (V. 47–48), sagte Jesus: „Siehe, ein rechter Israelit, in dem kein Falsch ist.“ Nathanael war erstaunt. Er fragte: „Woher kennst du mich? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Bevor Philippus dich rief, als du unter dem Feigenbaum warst, habe ich dich gesehen.“
Würde Gottes Angesicht ebenso auf uns ruhen wie auf Nathanael? Gottlob gibt es auch heute noch freudige Gläubige, die sich zu Jesus bekennen und sprechen: „Komm und sieh!“ Oft  sind es Kranke, die schon jahrelang von Schmerzen geplagt wurden; aber durch den Glauben an Jesus empfangen sie Hoffnung und Kraft und werden vielen zum Segen. Sie sprechen: „Komm und sieh, wie Jesus helfen kann!“ Andere sind durch Jesus frei von mancherlei Sucht geworden. Auch sie sprechen: „Komm und sieh, wer ich war – und wer ich jetzt bin!“ Tausende von Menschen in allen Teilen der Welt haben im Banne des Okkultismus, der  Geisterfurcht und des Aberglaubens gelebt. Die rufen es heute voller Freude aus: „Komm und sieh, wie froh und glücklich wir durch Christus geworden sind!“
Wer als Christ trotz der Höhen und Tiefen zu seinem Glauben steht und ihn frei auslebt, erkennt auch die Wichtigkeit der Gemeinde trotz all ihrer Unvollkommenheiten. Er kann  andere einladen und freudig sagen: „Komm und sieh, wie Christus in der Gemeinde gegenwärtig ist!“

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