Andachten

Andacht

Andacht 13.03.2019

13. März 2019 | Martina Siefert

Andacht 13.03.2019

Bildnachweis: ig3l / photocase.de

Ein Mensch kann durch festen Willen sogar körperliche Krankheit ertragen; aber wer den Mut zum Leben verloren hat, ist zu nichts mehr in der Lage.

Nick Vujicic wurde 1982 in Australien ohne Arme und Beine geboren – die Folge einer  seltenen Fehlbildung. Heute lebt er verheiratet und als Vater von zwei Söhnen in Kalifornien. Er arbeitet als Evangelist und Motivationsredner, unternimmt Reisen, surft, schwimmt und spielt Golf.
Erik Weihenmayer war ab seinem 13. Lebensjahr vollständig blind. Trotzdem bestieg er den Mount McKinley, den Kilimanjaro, den Aconcagua und schließlich als erster Blinder den  Mount Everest. Außer dem Bergsteigen zählt er Paragliding, Radfahren, Marathonlaufen und Skifahren zu seinen Hobbys.
Welch ein Wille steckt hinter solchen Lebensgeschichten! Ich dagegen verliere manchmal schon komplett den Mut, wenn ich es nicht schaffe, mein Wunschgewicht zu halten. Auf der einen Seite können Menschen Enormes leisten und andererseits gibt es Zeiten, in denen man schon an Kleinigkeiten verzweifelt. Was macht den Unterschied?
Nick Vujicic berichtet in seinen Vorträgen, dass er versuchte, sich im Alter von zehn Jahren das Leben zu nehmen, weil er keine Hoffnung hatte. Das änderte sich, als er begann, seine Behinderung nicht als Strafe, sondern als Herausforderung und Auftrag Gottes zu sehen. Ausschlaggebend für die Bewältigung schwerer Zeiten ist also nicht unbedingt die Änderung der Situation, sondern aus welchem Blickwinkel ich sie betrachte. Was aber ändert denn meine Sichtweise, wenn Hoffnungslosigkeit und Selbstmitleid meinen Blick trüben?
Sind wir mutlos, brauchen wir jemanden, der uns sagt: „Gib nicht auf! Es wird besser!“ So redet Gott mit uns durch Texte, die vor Tausenden von Jahren aufgeschrieben wurden. Wenn wir in der Bibel nach Hoffnung graben, werden wir Stellen finden, die plötzlich einen Bezug zu unserer aktuellen Situation haben. So haben schwere Zeiten das Potenzial, zu einer Entdeckungsreise durch die Bibel zu werden. Gott spricht uns ganz persönlich an, tröstet, sichert Hilfe zu, sagt uns, dass er unsere Situation kennt und uns damit nicht alleine lässt.
Mein ganz persönlicher Mutmachtext ist Jeremia 29,11, wo Gott mir sagt, dass er mir  Zukunft und Hoffnung gibt. Welcher ist deiner?

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