Andachten

Andacht

Andacht 20.03.2019

20. März 2019 | Christiane von Bredow

Andacht 20.03.2019

Bildnachweis: Rike. / photocase.de

Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.

Kennst du das: Du hast alles so schön geplant und schließlich kommt es doch ganz anders? Der Lebensweg schien eine Richtung zu haben und plötzlich ist nichts mehr so, wie es war. Wie fühlst du dich dabei? Wie gehst du damit um?
Ich mag Herausforderungen – am liebsten, solange ich sie überblicken kann und sie nicht  mit Krankheit, Leid oder Schmerz zu tun haben.
Es sah so aus, als würde es endlich wieder vorwärtsgehen. Meine nicht heilbare Erkrankung schien mir nicht mehr ständig einen Strich durch die Rechnung zu machen und ich konnte nach und nach mehr schaffen.
Doch dann kam völlig überraschend ein schwerer unverschuldeter Autounfall dazwischen und jeder Tag wurde zur Geduldsprobe.
Ich habe mir vieles anders gewünscht und verstehe oft nicht, warum es so gekommen ist, wie es nun ist. Aber ich weiß, dass Gott vollkommen gut und gerecht ist, dass er mit mir  weint, mich tröstet und mich liebevoll führt und trägt. Ich weiß, dass er mich auch inmitten des Leides, der Krankheit und der Schmerzen beschützt. Nichts und niemand kann uns trennen von ihm und seiner Liebe. Wir dürfen ihm vertrauen, weil er der Sieger ist und wir eines Tages in seiner Gegenwart für immer und ewig auf der neuen Erde sein werden, wo es kein Leid, keinen Tod und keine Schmerzen mehr geben wird.
Das gibt mir immer wieder neuen Mut, neue Zuversicht und die Gewissheit, dass er auch hier auf Erden einen Weg für mich hat. Dass er mich mit seinen Augen führt und leitet, lässt mich geborgen und sicher sein, dass er alles gut machen wird. Von Dom Hélder Câmara stammt der Spruch: „Sag Ja zu den Überraschungen, die deine Pläne durchkreuzen, deine Träume zunichtemachen, deinem Weg eine neue Richtung geben ‒ ja, vielleicht deinem Leben. Sie sind kein Zufall. Lass dem himmlischen Vater die Freiheit, deine Tage zu bestimmen.“ Darauf möchte ich mich an jedem neuen Tag vertrauensvoll einlassen.

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