Andachten

Andacht

Andacht 21.03.2019

21. März 2019 | Friedhelm Klingeberg

Andacht 21.03.2019

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

„Lieber Herr Klingeberg, können auch Menschen, die ihr Leben lang nicht von Jesus gehört haben, erlöst werden?“ Die Frage scheint durchaus berechtigt. Zwar gibt es Christen seit inzwischen rund 2000 Jahren, aber selbst diese relativ lange Zeitspanne ist nur ein  Bruchstück der Weltgeschichte. Was war in all den Jahrhunderten vor der Geburt des Erlösers – und was ist mit den Milliarden von Menschen, die heute, mitten in einer hoch  technologisierten Welt, keinen Zugang zum Evangelium haben?
Interessanterweise ist diese Frage keineswegs so modern, wie sie auf den ersten Blick scheint. Schon der Apostel Paulus hat in seinem Brief an die Christen in Rom dazu Stellung genommen und er gibt eine interessante Antwort: Ja, es gibt Menschen, die Gottes Wort in geschriebener Form nicht kennen. Gott aber spricht zu ihren Herzen und prägt ihnen sein Wort in ihr Gewissen ein, sodass sie unbewusst so leben, wie er es sich wünscht (Röm 2,14‒16).
Das muss man erst mal verdauen, nicht wahr? Vor allem, weil Paulus an dieser Stelle ausdrücklich von den „Heiden“ spricht, also von Menschen, die sich gemäß gutchristlicher Auffassung ganz weit weg von Gott befinden. Ich vermute, diese geradezu sensationelle  Botschaft hat in der Gemeinde Rom damals für ebenso heftige Diskussionen gesorgt wie die einschlägig bekannten kritischen Worte Jesu gegenüber den Frommen seiner Zeit. Ganz offensichtlich denkt der Allmächtige nicht nur ganz anders als wir Menschen, sondern wertet auch ganz anders und verfügt über Möglichkeiten, die unsere oft sehr schmalspurigen Vorstellungen von ihm und seinem Wirken in dieser Welt weit übertreffen.
Schon Kain und Abel, die ersten beiden Söhne von Adam und Eva, haben den Erlöser nicht mehr persönlich gekannt. Aber seit Beginn der Menschheitsgeschichte hat es immer Frauen und Männer gegeben, die von ihm gewusst haben, die die tiefe Symbolik des  alttestamentlichen Opferdienstes verstanden und deshalb im Vertrauen auf ihn gelebt haben. Ja, auch sie werden einmal unter den Erlösten sein. Aber statt dir darüber den Kopf zu zerbrechen, ist es noch wichtiger, den Fokus auf dich und deine Erlösung zu richten. Heute können wir uns dafür entscheiden.

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