Andachten

Andacht

Andacht 26.03.209

26. März 2019 | Klaus Schulz

Andacht 26.03.209

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben.

Im Tropenwald in Südamerika hat sich ein Mann verirrt. Verzweifelt sucht er nach dem Weg, um aus dem Urwald herauszukommen. Die Hitze und die vielen Insekten machen ihm zu schaffen, seine Kräfte sind fast am Ende. Da meint er auf einmal, in der Ferne das Läuten einer Glocke zu hören. Er vermutet, dass er sich in der Nähe eines Dorfes befindet und fasst wieder Mut. Doch so weit er auch in die Richtung geht, er kommt dem Glockenton nicht näher. Schließlich sinkt er zu Boden und schafft es nicht, wieder aufzustehen. Er ist Opfer des Glockenvogels geworden, dessen lauter, metallisch klingender Ruf sich wie ein Geläut von Glocken anhört.
Natürlich ist der Ruf des Vogels nicht mit bösen Absichten verbunden. Im Gegensatz zu Satan, der auch eine Art Glocke benutzt, und zwar die Glocke der Verführung. Er lockt mit falschen Versprechungen und führt die Menschen bewusst in die Irre. Menschen versuchen, aus eigener Kraft von den Verstrickungen der Sünde freizukommen, weil sie sich vor Gott schuldig fühlen. Dann werden sie angezogen von der Glocke des Verführers, die in der Ferne läutet. Sie denken, sie hätten einen Ausweg gefunden, und so folgen sie dem Ruf des Versuchers tiefer und tiefer in das Dickicht der Verzweiflung hinein. Und schließlich gehen sie für immer verloren. Es sind nicht wenige, die dem trügerischen Ruf Satans folgen. Dieser Weg erscheint ihnen gut und richtig, aber am Ende steht der Tod.
Ganz anders ist das Angebot von Jesus Christus. Er sagt: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ (Joh 14,6) Wenn wir auf Jesus hören, dann führt unser Weg nicht in die Irre, sondern zum ewigen Leben, weil er den besten Weg für unser Leben kennt. Wie heißt es doch im Eingangstext: „Meine Schafe hören meine Stimme.“ Das bedeutet, sie folgen nicht den verführerischen Stimmen, die sie nur ins Unglück stürzen wollen. Sondern sie halten sich an Jesus und vertrauen seinen Weisungen. Bei ihm sind wir gut aufgehoben und in Sicherheit.

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