Andachten

Andacht

Andacht 29.03.2019

29. März 2019 | Burkhard Mayer

Andacht 29.03.2019

Bildnachweis: boing / photocase.de

Ihr, die ihr Gott sucht, euer Herz soll aufleben!

Mit dem ersten Schrei des Säuglings beginnt das Wunder: Die Lunge füllt sich mit Sauerstoff. Erst dann können die Zellen außerhalb des Mutterleibs arbeiten.
Sechs bis acht Liter Luft brauchen wir pro Minute. Beim Sport können es 50 bis 100 Liter werden, weil wir dann schneller atmen. Lunge und Herz sind dabei ein eingespieltes Team. Auch die Psyche übernimmt beim Atmen eine wichtige Rolle. Wenn wir erschrecken, halten  wir die Luft an. Bei Panik atmen wir schneller, um zusätzlichen Sauerstoff und mehr Energie für die Flucht zu haben.
Weil Atmung so automatisch abläuft, gerät sie erst dann ins Bewusstsein, wenn das Atmen behindert wird oder Atemnot eintritt. Ja, atmen heißt leben! Asthmatiker und Menschen mit anderen Atemproblemen würden das sofort unterschreiben. Wenn wir das auf unsere Beziehung zu Gott übertragen, dann ist das „Ein- und Ausatmen“ seines Wortes genauso unverzichtbar wie das biologische Atmen.
Es kann sein, dass du dich heute Morgen schwach fühlst und dann am Ende des Tages doch erfreut feststellst, dass Er dir in bestimmten Situationen Kraft gegeben hat. Es kann durchaus sein, dass du in düsterer Stimmung aufgestanden bist und dann erlebst, dass es am Abend doch licht, doch hell wird.
Es kann sein, dass du irgendwie heute Morgen kein Ohr für ein Wort aus der Bibel hast, dass dich die Alltagsdinge ablenken und belasten – dann schlage das Andachtsbuch bitte nicht zu, lies trotzdem und vertraue darauf, dass der Heilige Geist dich im Laufe des Tages an dieses Wort oder ein anderes erinnert.
So habe ich es erlebt: Ich hatte mir einen Ausschnitt aus einem kleinen Bildkalender mit  einem Wort aus Psalm 69,33 an mein Regal geklebt: „Die ihr Gott sucht, euer Herz lebe auf!“ Klingt gut, dachte ich mir und ahnte nicht, wie dieses Wort mich mitten im Alltag an meinem Schreibtisch aufleben und aufatmen lassen würde. Durch diesen Vers hat mich Gottes Geist in konkreten Situationen und verschiedenen Aufgaben innerlich wiederholt neu belebt, gedanklich und emotional auf einen guten Kurs gebracht. Nun bedeutet mir Psalm 69,33 sehr viel. Was Gott uns zuspricht, lässt aufatmen – geistlich und biologisch. Ganzheitlich eben. So gut ist unser Gott!

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