Andachten

Andacht

Andacht 30.03.2019

30. März 2019 | Holger Teubert

Ein kleines rosa Herz liegt auf einem Holzschneidebrett.

Bildnachweis: madochab / photocase.de

Sieh zu, dass dein Herz auf dem richtigen Weg bleibt.

Ich war mit dem Zug unterwegs nach Leipzig. Wie vorgesehen, hielt der InterCity (IC) in Halle an der Saale. Die Fahrgäste waren längst aus- und eingestiegen, doch der IC stand immer noch im Bahnhof. Dann kam die Durchsage: „Wir bedauern es sehr, unser Zug ist auf einem Gleis in Halle angekommen, mit dem wir Leipzig nicht auf dem direkten Weg erreichen können. Wir müssen erst einen anderen Bahnhof anfahren. Dort werden wir die Fahrtrichtung ändern. Wir erreichen Leipzig Hauptbahnhof mit einer voraussichtlichen Verspätung von fünfzig Minuten. Schneller geht es mit der S-Bahn am Nachbargleis.“
Eine falsch gestellte Weiche sorgte dafür, dass der IC nur mit großem Aufwand Leipzig tatsächlich erreichte. Ähnlich ist es, wenn wir auf unserem Lebensweg falsch abbiegen. Aber welcher ist der richtige Weg, auf dem ich bleiben sollte? Oft wissen wir es ganz genau. Immer wieder wird geklagt: „Ich müsste eigentlich mehr Sport treiben“; „Ich sollte das Rauchen aufgeben“; „Ich darf nicht nur an mich selbst denken.“ Wir wissen, was wir tun sollten, aber wir tun es nicht. Doch je länger wir auf dem falschen Weg bleiben, umso mühsamer wird es, wieder auf den richtigen Weg zu gelangen.
Was auch zum richtigen Lebensweg gehört, lesen wir in Psalm 1,1: „Glücklich ist, wer nicht dem Rat gottloser Menschen folgt, wer nicht mit Sündern auf einer Seite steht, wer nicht mit solchen Leuten zusammensitzt, die über alles Heilige herziehen …“ (Hfa) In einem säkularisierten Land wie dem unseren hat Gott bei vielen Mitmenschen in ihrem täglichen Leben keine besondere Bedeutung mehr. Doch das ist ein großer Fehler, denn man entfernt sich dadurch immer mehr von dem richtigen Weg.
Was richtig oder falsch ist, sagt uns nicht nur unser gesunder Menschenverstand oder unser Gewissen, sondern auch Gottes Wort. So wird in Psalm 1 nicht nur erklärt, was ein Mensch nicht tun sollte, sondern in Vers 2 heißt es: „Vielmehr macht es ihm Freude, in der Heiligen Schrift zu lesen.“ (BB)
In Halle stieg ich in die S-Bahn um und gelangte so schneller und direkt nach Leipzig. Gottes Wort gibt uns Orientierung und hilft uns, auf dem richtigen Lebensweg zu bleiben. Glücklich ist, wer das rechtzeitig erkennt, sodass er noch umsteigen kann, bevor ein Zurück nur noch sehr schwer möglich ist.

Zurück

UNSER GLAUBE

Die Glaubensüberzeugungen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten sind dazu angelegt, das ganze Leben zu durchdringen. Die heiligen Schriften der Bibel zeichnen ein überzeugendes Porträt von Gott.
Jeder ist eingeladen, den EINEN zu entdecken, zu erleben und kennen zu lernen, der nichts anderes, als uns heilen will.

Mehr herausfinden