Andachten

Andacht

Andacht 31.03.2019

31. März 2019 | Meta Dedio

Andacht 31.03.2019

Bildnachweis: Rike. / photocase.de

HERR, … ebne vor mir deinen Weg!

Gottes Wege zu gehen, statt unsere eigenen, steht im krassen Gegensatz zu den uns gewohnten Anforderungen. Wir erwarten, dass jeder seinen Weg gehen soll: in der  Ausbildung, im Beruf, in der Familie.
Zu den vielen Wegen, die wir im Laufe der Jahre gehen, gehören freilich auch Irrwege und Sackgassen. So manche falsche Entscheidung säumt unseren Lebensweg und in einigen Schwierigkeiten wussten oder wissen wir nicht mehr weiter. Wir fühlen uns wie an einem  Abgrund, wie mit dem Rücken an die Wand gestellt, bedroht und angefochten.
Der Psalmbeter konnte ein Lied davon singen. Er steckte in einer handfesten Auseinandersetzung mit Menschen, die ihm übel mitspielten und die mit Lügen und  Heuchelei auf seine Kosten ihren Vorteil suchten. Was sollte er tun? Der Psalmschreiber bat: „Herr, ebne vor mir deinen Weg. Führe mich heraus aus dem Dickicht der Sorgen. Ich will dir vertrauen, deinen Weg gehen, aufrecht und befreit.“
Diese Bitte verhilft mir zu einem inneren Abstand zu den Problemen, die sich vor mir auftürmen. Ich überlasse mich Gott. Er wird mich leiten und mir genug Hoffnung, Kraft und  Liebe geben, um mit ihm zu gehen. Wenn Schmerzen kommen, wenn ich mich von anderen verlassen fühle, dann bete ich zu meinem Herrn und weiß um seine Gegenwart.
Aufgrund meiner persönlichen Erfahrung möchte ich dich ermutigen, unserem Gott völlig zu vertrauen. Wir haben in jedem Alter unsere Hindernisse. Es mag für viele Menschen hart sein, nicht in der gewünschten Zeit die ersehnten Dinge zu bekommen. Dann schaut man sich nach einem Lebensgefährten um und muss warten, oder die ersehnte Liebe bleibt unbeantwortet. Im beruflichen Leben sind andere scheinbar besser, man fühlt sich unterschätzt oder es wird einem zu viel zugemutet. Schließlich sehnt man sich nach einer Rentenzeit, die dann aber manchmal mehr von Krankheit geprägt wird als von erhofften Urlaubsreisen.
Deshalb bete ich: „Du, Herr, kennst die Wege, die ich schon gegangen bin und die noch vor  mir liegen. Ich will sie mit dir gehen. Sei heute an meiner Seite. Du selbst bist der Weg und  das Ziel.“

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