Andachten

Andacht

Andacht 03.04.2019

03. April 2019 | Eberhard Schulze

Andacht 03.04.2019

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Er zählt die Sterne und nennt jeden einzelnen beim Namen. Unser Herr ist groß und seine Macht ist gewaltig! Seine Erkenntnis übersteigt alles, was wir begreifen können!

Eine Schülerin der vierten Klasse, zehn Jahre alt, schreibt der Redakteurin der Kinder-Uni, einer Rubrik der Tageszeitung: Wie viele Sterne gibt es? Die Redakteurin übergibt diese Frage einem Gymnasiallehrer, der Astronomie unterrichtet. Er antwortet: „Diese Frage kann man nicht beantworten. Denn die Anzahl der existierenden Sterne übersteigt alles Vorstellbare.“ In unserer Heimatgalaxie, der Milchstraße, gibt es zwischen 100 und 300 Milliarden Sterne. Mit bloßem Auge kann man unter idealen Verhältnissen bis zu 6000 Sterne am Himmel entdecken.
Wir haben es als Menschen in Wissenschaft, Technik und Forschung weit gebracht, sehr weit. Je mehr sich unser Wissen vervielfacht, desto mehr Fragen bleiben offen. Die Schülerin erhoffte sich eine klare Antwort. Der Experte musste ihr gegenüber zugeben, nur eine sehr ungenaue Erklärung geben zu können. Dabei kommt es auf 100 Milliarden Sterne innerhalb unseres Sternensystems nicht an. Matthias Claudius dichtete in seiner meisterhaften Sprache (Der Mond ist aufgegangen, Strophe 4): „Wir stolze Menschenkinder sind eitel arme Sünder und wissen gar nicht viel; wir spinnen Luftgespinste und suchen viele Künste und kommen weiter von dem Ziel.“ Es gibt mehr unbeantwortete Fragen als Antworten und alles unterliegt der Veränderung.
Das Psalmwort erzählt uns etwas über die Größe und Allwissenheit Gottes: „Er zählt die Sterne und nennt jeden einzelnen beim Namen.“ Ob es die Sterne oder die Haare unseres Hauptes sind (Mt 10,30), wir haben einen Gott, Schöpfer und Vater, dessen Größe und Allmacht nicht mit unseren Gedanken zu fassen sind. Wir sind seine Geschöpfe. Gottes unbegreifliche Größe, Macht und Liebe veranlassen uns zur Anbetung.
Wunder können geschehen, müssen es aber nicht. Wir haben das Wunder der Schöpfung  stets vor Augen. Wir selbst gehören dazu. Wir meinen oft, Gott komplett verstehen zu müssen. Das wäre ein Irrtum. Wir können ihm nur anbetend vertrauen, auch heute.

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