Andachten

Andacht

Andacht 05.04.2019

05. April 2019 | Dagmar Heck

Andacht 05.04.2019

Bildnachweis: joexx / photocase.de

Groß sind die Werke des HERRN; wer sie erforscht, der hat Freude daran. Was er tut, das ist herrlich und prächtig, und seine Gerechtigkeit bleibt ewiglich.

Zu den bekanntesten Vögeln zählt die Nachtigall, auch wenn sie eher selten auf einem Bild zu finden ist und nur wenige Menschen sie im Gebüsch erkennen würden. Mit ihrem hellbraunen Gefieder gehört die Nachtigall eher zu den optisch unscheinbaren Singvögeln. Sie ist 18 bis 26 Gramm schwer, 17 Zentimeter groß und hält sich gerne in Hecken und im Unterholz auf. Doch der melodische, flötende Gesang hat die Menschen schon immer fasziniert und sowohl Poeten als auch Komponisten inspiriert, so zum Beispiel Theodor Storm, Johann Strauß oder Ludwig van Beethoven.
Außerdem hat die Nachtigall die besondere Eigenart, dass sie auch nachts singt, und zwar dann, wenn im Frühling ein Nachtigallmännchen versucht, durch seinen lauten und melodienreichen Gesang ein Weibchen für sich zu gewinnen. Zwischen 120 und 260  verschiedene Gesangsstrophen können zum umfangreichen Repertoire eines Nachtigallmännchens gehören – eine sehr erstaunliche Leistung für so einen kleinen Vogel. Wenn dieser Gesang auch tagsüber zu hören ist, verteidigt das Männchen sein Revier gegenüber anderen Artgenossen. Zusätzlich lassen sich auch – je nach Lebensraum – „Dialekte“ des Vogels nachweisen. Mithilfe von Tonaufzeichnungen sind heute entsprechende Forschungen möglich.
Wir Menschen neigen gerne dazu, uns an visuellen Eindrücken zu orientieren und damit das Besondere und Individuelle zu übersehen oder aus dem Blickfeld zu verlieren. Doch wenn wir uns nicht ablenken lassen, können wir Menschen nur staunen, wie einzigartig Gott die Schöpfung einschließlich uns Menschen gestaltet hat. Jedem von uns hat Gott Gaben und Wesenszüge gegeben, die uns zu individuellen Persönlichkeiten machen, für die Gott einen besonderen Plan hat.
In 1. Samuel 16,7 lesen wir: „Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an.“ Gott kennt uns, wie wir wirklich sind, und hat für uns einen besonderen Auftrag. Auch heute können wir die geschenkten Gaben und Ressourcen zu seiner Ehre einsetzen!

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