Andachten

Andacht

Andacht 08.04.2019

08. April 2019 | Marli Weigt

Andacht 08.04.2019

Bildnachweis: Gräfin. / photocase.de

Gott sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde. Und sprach: So sollst du zu den Israeliten sagen: „Ich werde sein“, der hat mich zu euch gesandt.

Als ich geboren wurde, gab man mir zwei Namen. Den Namen meiner Oma und den meiner Tante. Es war ja damals üblich, dass Vornamen in der Familie weitergereicht wurden. Da  ging es nicht so sehr um die Bedeutung des Namens, sondern um die Berücksichtigung bestimmter Verwandter. Später erfuhr ich durch meinen Freund auch etwas über die Bedeutung meines Namens und war sehr erfreut darüber. Viele wissen nicht, was ihr Name bedeutet. Aber manche Eltern suchen sehr bewusst nach Bedeutungen, die sie mit ihrem Kind verbinden.
Gott hat auch einen Namen. Im dritten der Zehn Gebote lesen wir: „Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht. (2 Mo 20,7) Aber wie sollen wir das verhindern, wenn wir seinen Namen nicht kennen? Wir Christen sagen Gott oder Herr. Seit Jesus auf dieser Erde war, sagen wir auch Jesus Christus oder Heiland. Jesus selbst hat uns ermutigt, Gott mit  Vater anzusprechen.
Ich merke, dass es beim dritten Gebot um mehr geht als um eine Bezeichnung. Gott möchte, dass wir über ihn nachdenken, dass wir uns bewusst machen, zu wem und über wen wir  sprechen. Zu Mose sagte er: „Ich werde sein“ hat mich zu euch gesandt. Wer ist der „Ich werde sein“? Ein Gott, der immer da sein wird, ja, der gegenwärtig ist. Jesus hat versucht, seinen Vater darzustellen. Er sagte: „Wer mich sieht, der sieht den Vater.“ (Joh 14,9) Und er hat sich selbst mit vielen gleichnishaften Bildern aus dem Alltag vorgestellt:
Ich bin das Licht der Welt. Ich bin das Brot des Lebens. Ich bin das lebendige Wasser. Ich bin der gute Hirte. Ich bin der Weinstock. Ich bin der Weg. Ich bin die Wahrheit. Ich bin die Auferstehung. Ich bin das Leben.
Durch all diese Bezeichnungen soll etwas über den allmächtigen Gott ausgesagt werden. Ich höre daraus seine Liebe und Fürsorge für seine Menschenkinder, aber auch seine Größe und Erhabenheit. Darum sage ich Vater zu ihm und bete ihn an.

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