Andachten

Andacht

Andacht 18.04.2019

18. April 2019 | Beate Strobel

Andacht 18.04.2019

Bildnachweis: cdk / photocase.de

Ich [Jesus] bin gekommen, damit sie das Leben haben und volle Genüge.

Rund um Ostern eröffnen sie wieder: die Vergnügungsparks. Taunus Wunderland, Phantasialand und wie sie alle heißen. Familien verbringen dort gerne einen vergnüglichen  Tag. Könnten auch ein Gottesdienst und die Botschaft des Osterfestes etwas zu solch einem „vergnüglichen Tag“ beitragen? Spontan würde dies wohl niemand sagen, aber es gibt  etwas, das man aus den Vergnügungsparks über Ostern lernen kann.
Ein Vergnügen ist etwas, wo man Genüge hat, etwas, das zufrieden macht. Und diese „volle Genüge“ wird uns am Ostermorgen bewusst: Wir sollen jubeln und fröhlich sein, weil der schwere Stein vom Grab weggerollt und das Grab leer ist. Wir können aufatmen. Jesus will, dass wir durch ihn diese „Genüge“ haben, diese Zufriedenheit: Alles ist gut. Kreischen und lautes Jubeln hören wir im Vergnügungspark oft schon von weit her: Da geht’s zur  Achterbahn. Erst ganz langsam hinauf und schon geht’s wieder bergab.
Ich persönlich mag diese Kopfüberaktionen nicht, und außerdem gibt mir das echte Leben schon genug Nervenkitzel. Das ist auch genug Achterbahn. Die Aufs und Abs des Lebens sind manchmal schwindelerregend. Da muss ich Vertrauen haben in den Konstrukteur meiner Lebensbahn und an die Haltekraft der Sicherheitsbügel glauben. Oder mit anderen Worten:  Ich glaube an Gottes schützende Hand in meinem Leben. Oft stoße ich auch einen Jubelschrei der Erleichterung aus.
Oder was ist mit einer Geisterbahn? Da kommt der furchterregendste Moment meistens am Schluss. Ist das Leben so anders, wo am Ende das Sterben wartet? Wie tröstlich war es  früher, wenn ich dann nicht allein im Wagen saß, sondern die Hand meines Vaters neben mir spürte. Und wenn ich mehrmals fuhr, wusste ich schon, was kommt, und war nicht mehr so ängstlich.
An Ostern feiern wir, dass Jesus die Runde durch den Tod schon gedreht hat. Und wir wissen, was dann kommt: der Sieg des Lebens! Jesus ist auferstanden. Bei mir weckt das alle  Lebensgeister auf. Ostern ist Frühling für die Seele! Ostern selbst ist ein Erlebnis und  eröffnet einen Blick in Gottes Wunderland. Ostern ist ein Bilderbogen aus Gottes  „Phantasialand“ – seiner mir zur Genüge dienenden Vorsorge für mein Leben und weit darüber hinaus.

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