Andachten

Andacht

Andacht 30.04.2019

30. April 2019 | Wilfried Ninow

Andacht 30.04.2019

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße des Freudenboten, der da Frieden verkündigt, Gutes predigt, Heil verkündigt.

Heute vor 67 Jahren, am 30. April 1952, starb Mildred Cable. Die berühmte englische Zeitung The Times brachte einen Nachruf, in dem es unter anderem hieß: „Es gibt wenige Menschen, deren Tod ein Verlust für Tausende ist. Sie war eine von denen, die es leichter machen, an die Gemeinschaft der Heiligen zu glauben.“ Wer war diese Frau?
Mildred Cable (geboren 1878) wusste schon in jungen Jahren, was sie einmal werden wollte, nämlich Missionarin. Sie lernte von einem Pfarrer, dass Bibellesen nicht nur der eigenen  Freude und Erbauung dient, sondern die Botschaft der Bibel weitergegeben werden soll. Sie schloss sich 1901 der China-Inlandmission an und wurde dorthin ausgesandt. Zusammen mit zwei Freundinnen arbeitete sie im Landesinneren. Ihre Aufgabe war es, eine Schule zu errichten. Als sie nach 22 Jahren die Gegend verließen, ließen sie eine große Schule zurück, die zahlreiche Angebote – vom Kindergarten bis zum Lehrerinnenseminar – umfasste.
Für die nächsten 13 Jahre arbeiteten sie in Zentralasien als Bibelmissionarinnen mit dem Ziel, Menschen mit dem Evangelium vertraut zu machen. Nach ihrer Rückkehr nach Europa wurde Mildred Cable Reisesekretärin der Bibelgesellschaft. Einer ihrer eindringlichsten Sätze war dieser: „In der Wüste gibt es nur ein Verbrechen, das ärger ist als Mord und schwerer als Diebstahl: zu wissen, wo Wasser ist, und es nicht zu sagen.“
Mildred Cable war eine authentische Zeugin für Jesus. Ihr Leben bleibt Beispiel und Ansporn für die christliche Gemeinde. Immer wieder stehen wir heute vor der Frage: Wie erreichen wir die Menschen unserer Umgebung? Sehen wir diese Aufgabe nicht als eine lästige Pflicht an! Fantasie ist gefragt und Mut, ungewöhnliche Wege zu gehen. In Anlehnung an das obige Bibelzitat ist das ein Dienst eines Freudenboten, der den Menschen Gutes sagt, Frieden verkündet und vom Heil spricht. Wie Mildred Cable über die Bibel und ihre Botschaft denkt, hat sie in einem Brief an die Frauen ihrer Kirche formuliert: „Du hast zu Hause ein Buch, das die Bibel genannt wird. Du sollst immer darin lesen, denn es hält stand, wenn manches andere Buch unwichtig geworden ist.“

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