Andachten

Andacht

Andacht 02.05.2019

02. Mai 2019 | Eberhard Schulze

Andacht 02.05.2019

Bildnachweis: Weigand / photocase.de

Wie zahlreich sind deine Werke, HERR! Du hast sie alle mit Weisheit gemacht, die Erde ist voll deines Eigentums.

Der Astronaut Thomas Reiter war der erste deutsche „Spaziergänger“ im Weltall. In einem Interview beschrieb er seine Eindrücke: „Die Tiefen unserer Galaxie sind überwältigend.  Dieser Blick wird durch keine Atmosphäre, keine Luftfeuchtigkeit und durch keinen Staub getrübt. Die Sterne leuchten gestochen scharf. … Ich bekam zum ersten Mal den Blick von außen auf die Station und schaute dann auf den Horizont, wo gerade die Sonne aufging. Mir stockte der Atem, und ich dachte: Das ist so schön, das kann es eigentlich gar nicht geben. … Aus dem Erdorbit erkennt man mit bloßem Auge, wie groß der Einfluss des Menschen auf unsere Umwelt ist. Es überrascht, wie dünn und zerbrechlich unsere Atmosphäre von dort oben aussieht.“
Tatsächlich ist der Einfluss von uns Menschen auf unsere Schöpfung groß. Vermutlich denken wir manchmal: Die großen Probleme unserer Umwelt werde ich selbst kaum beeinflussen können; die weltweite Umweltverschmutzung, Probleme mit dem Erdboden, die Haltung des Viehs, verschmutztes Wasser oder unsaubere Luft oder die Zerstörung unserer Welt durch Kriege. Wir brauchen die Ressourcen unserer Erde auf. Das Wort Gottes spricht davon, dass Menschen die Erde verderben (Offb 11,18). Wir werden Gott Rechenschaft schuldig sein, wie wir gelebt haben und mit seiner Schöpfung, zu der wir selbst auch gehören, umgegangen sind.
Gott möchte einmal mit unserer Erde neu beginnen. Alles Bedrückende dieser Welt - das Wort Gottes gebraucht den Ausdruck Sünde - soll es nicht mehr geben. Jesus möchte mit seinem Reich kommen und diese Welt in ein zweites Paradies verwandeln (Joh 14,3). Es soll eine Welt ohne Krankheit und Tod werden (Offb 21,4). Menschen werden keine Kriege mehr führen. Niemand wird mehr etwas Böses tun. Menschen und Tiere werden ohne Angst miteinander leben und nicht imstande sein, sich Schaden zuzufügen (Jes 2.11).
Es gibt nur einen Weg zu diesem Ziel – Jesus Christus zu vertrauen, der uns das Versprechen gegeben hat: Siehe, ich mache alles neu! Und er fügt hinzu: Diese Worte sind wahrhaftig und gewiss! (Offb 21,5) Wir werden heute Gelegenheit haben, schonend mit unserer Umwelt und mit uns selbst umzugehen.

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