Andachten

Andacht

Andacht 04.05.2019

04. Mai 2019 | Richard Schwarz

Andacht 04.05.2019

Bildnachweis: cydonna / photocase.de

Wenn ich mich zu Bette lege, so denke ich an dich, wenn ich wach liege, sinne ich über dich nach.

Einmal im Jahr besuche ich die Thüringer Landessternwarte Tautenburg zum Tag der offenen Tür. Im Prospekt für Besucher steht: „Sie können Experten über all das fragen, was Sie schon immer über Sterne, Planeten und das Universum wissen wollten.“ Bei einem Besuch kaufte ich dort zwei Fotos, aufgenommen mit der Hubble-Kamera, dem besten mir zurzeit bekannten Weltraumteleskop. Auf dem einen ist der Orionnebel abgebildet, der von unserer Erde etwa 1350 Lichtjahre entfernt ist. Auf dem zweiten sieht man die Andromedagalaxie, das fernste Objekt, das man mit bloßem Auge erkennen kann.
Als ich die Fotos gerahmt zu Hause an die Wand hängen wollte, wurde ich unsicher: Was ist oben und unten, rechts und links? Meine „Experten“, ein Master aus Bochum, der andere ein Bachelor aus Jena, erklärten freundlich: Im Weltall gibt es kein Oben und Unten. Es kommt auf die Einstellung einer Kamera an.
Auf meine nächste Frage „Gibt es Leben im Weltall?“ verrieten sie mir: „Nein!“ Die Gelehrten in Tautenburg und alle mit ihnen weltweit Vernetzten, suchen mit großer Mühe nach intelligentem Leben im Weltall, haben aber bisher kein einziges Signal oder Zeichen von außerirdischem Leben empfangen, trotz modernster Geräte. Tautenburg arbeitet am Aufbau des Radioteleskops LOFAR mit und ist an Satellitenmissionen beteiligt.
Zuletzt legte ich den Gesprächspartnern meine Liste mit 18 Weltentstehungstheorien von  Kant und Laplace bis zum Urknall vor und fragte: „Gibt es heute eine allgemein anerkannte Weltentstehungstheorie?“ Sie antworteten ebenfalls mit einer Frage: „Von welcher Fakultät kommen sie?“ Ich sagte: „Theologie.“ Sie lächelten entspannt und meinten: „Es gibt keine von allen Fachleuten anerkannte Weltentstehungstheorie.“
Mir war so, als hätten wir uns verstanden: „Soll der durchdachte Aufbau unseres Planetensystems, seine zweckmäßige Anlage, sein mathematisch genauer Ablauf ohne schöpferischen Geist, ohne ordnende Hand, ohne lenkende Kraft zu erklären sein? Ist es  noch sinnvoll, zu behaupten: Alles entstand von selbst und besteht aus sich?“ (Dr. Siegfried Lüpke) Einer kennt die Antwort darauf mit Sicherheit!

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