Andachten

Andacht

Andacht 23.05.2019

23. Mai 2019 | Sylvia Renz

Andacht 23.05.2019

Bildnachweis: Weigand / photocase.de

Und wer ein Wort gegen den Menschensohn sagt, dem soll es vergeben werden; wer aber den Heiligen Geist lästert, dem soll es nicht vergeben werden.

Der Streit um einen Parkplatz wurde für einen älteren Mann aus Hamburg ein wirklich teurer Spaß. Im Alltagsstress hatte ein Autofahrer schon mehrere Minuten lang auf eine freie Parklücke gewartet. Doch in letzter Sekunde brauste eine Luxuskarosse an ihm vorbei und schnappte ihm den Platz vor der Nase weg. Mit Triumph im Blick stieg der Sieger aus. Der Unterlegene stieg auch aus und meinte, das sei eben nicht ganz fair gewesen. Doch statt einer Entschuldigung pöbelte der Mann unflätig zurück. Das ließ sich der Beleidigte nicht gefallen. Er verklagte den Millionär und gewann den Prozess. Der Angeklagte wurde zu einer Geldstrafe von 60.000 Euro verdonnert. Der Amtsrichter meinte, dies sei wohl die teuerste Beleidigung, die Hamburg je erlebt habe ...
Auch für uns als Kinder Gottes gibt es ein absolutes No-Go. Jesus versichert, dass uns jede Sünde und sogar jedes Verbrechen vergeben wird, sobald wir darum bitten. Aber eins ist unverzeihlich: den Geist Gottes von uns stoßen und lästern. Dieses harte Urteil hat seinen Grund. Der Heilige Geist ist die Verbindung zwischen uns und Jesus. Er sorgt dafür, dass die Verheißung „Ich bin an jedem Tag bei euch“ auch in unserem Leben real wird – ob wir das nun spüren oder nicht. Er macht uns die Bibeltexte lebendig, sodass wir dahinter die Stimme Gottes wahrnehmen können. Er weckt unser Gewissen. Er tröstet uns über Verluste und Enttäuschungen hinweg. Er zieht uns zu Jesus hin, den er in unseren Gedanken groß und wichtig macht. Und er füllt uns mit einer Liebe, die direkt vom Erfinder stammt und die sich nicht von der Reaktion des Geliebten abhängig macht – bedingungslose Liebe „frei Haus und Herz“ (siehe Röm 5,5).
Wenn wir dieses „heilige Telefonkabel“ kappen, ignorieren oder als lästig beschimpfen, wer kann uns dann noch zur Vernunft bringen? Wer rüttelt uns auf, damit wir umdenken und umkehren zu unserem Gott? Deshalb ist diese Beleidigung das Teuerste, das sich Menschen leisten können – sie kostet das ewige Leben. Aber keine Sorge: Wer den Heiligen Geist „lästert“, tut das ganz bewusst, nicht aus Versehen. Solange wir den Heiligen Geist schätzen und uns immer wieder von ihm anrühren lassen, müssen wir keine Angst haben.

Zurück

UNSER GLAUBE

Die Glaubensüberzeugungen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten sind dazu angelegt, das ganze Leben zu durchdringen. Die heiligen Schriften der Bibel zeichnen ein überzeugendes Porträt von Gott.
Jeder ist eingeladen, den EINEN zu entdecken, zu erleben und kennen zu lernen, der nichts anderes, als uns heilen will.

Mehr herausfinden