Andachten

Andacht

Andacht 30.05.2019

30. Mai 2019 | Hans-Joachim Scheithauer

Andacht 30.05.2019

Bildnachweis: froodmat / photocase.de

Bin ich auch krank und völlig geschwächt, bleibt Gott der Trost meines Herzens, er gehört mir für immer und ewig.

Asaf, der Autor dieses Psalms, war Chorleiter am Königshof Davids. Seine gute Beziehung zu Gott und sein musikalisches Talent schenkten ihm Einsichten darüber, wie das Leben mit  Gott und Menschen gelingen kann. Bei alldem, was er in seinem Umfeld beobachtet hatte, kam er zu dem Schluss, dass Gott gerecht entscheidet. Diejenigen, die zu Gott halten, ihr Vertrauen auf ihn setzen, dürfen wissen, dass Gott auf ihrer Seite ist.
Die Überzeugung, mit Gott das ewige Leben zu verbringen, gibt Mut, schafft Vertrauen, in einer unsicheren Welt das Leben zu meistern. Vieles, was uns umgibt und womit wir  konfrontiert werden, bleibt unklar. Manches erscheint uns in einem neuen Licht, weil wir unseren Blick auf den liebenden Gott richten.
Und dann diese Aussage von Asaf: „Gott gehört mir für immer und ewig.“ Diesen Satz habe ich ganz neu auf mich wirken lassen. Gott gehört mir für immer und ewig. Ja, es ist unsere Entscheidung, in welchem Beziehungsverhältnis wir zu Gott stehen. Gott liebt uns immer.  Unsere Reaktion darauf ist gefragt. Ich habe mich dieser Formulierung von Asaf  angeschlossen. Unter der Überschrift „Geborgen, getröstet …“ schrieb ich anlässlich der Jahrtausendwende folgende Gedanken auf:
„Trauer – Trost – wieder atmen können. Es schmerzt, wenn sich etwas verabschiedet, uns verlässt. Ein Stück Geborgenheit geht mit. Was bleibt, ist mein Leben. Wie wird es zur Ruhe kommen? Wie wird Geborgenheit wieder wach und spürbar? Das Wort des anderen ist nicht immer das, was hilft und tröstet. Es ist die Besinnung auf das Leben. Das Leben mit Gott, das Leben mit mir. Ich bin geliebt, gewollt. Gott gibt mir Zeit, zur Ruhe zu finden. Nicht überstürzt, Leid verdrängend, weil es so erwartet wird. Gerade weil ich Christ bin, darf ich trauern, weinen, mein Alleinsein spüren. Das gibt mir Kraft, die Ebene des Lebens neu zu begrüßen. Ich bin, du bist, das reicht zu wissen. Gott, Vater, ich bin in deinen Armen. Geborgen, getröstet, mitten im Leben.“
Diese Gedanken geben mir täglich Mut und Zuversicht, dem Leben positiv zu begegnen. Ich weiß: Gott ist immer an meiner Seite und das wird in Ewigkeit so bleiben.

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