Andachten

Andacht

Andacht 01.06.2019

01. Juni 2019 | Heiner Lachmann

Andacht 01.06.2019

Bildnachweis: claudiarndt / photocase.de

Als während des Festes der Wein ausging, sagte seine Mutter zu ihm: „Es ist kein Wein mehr da!“ Doch Jesus antwortete ihr: „Es ist nicht deine Sache, mir zu sagen, was ich tun soll! Meine Zeit ist noch nicht gekommen!“ Da sagte seine Mutter zu den Dienern: „Was immer er euch befiehlt, das tut!“

Auf der Hochzeit zu Kana spricht Maria, die Mutter Jesu, diese Worte zu den Hausdienern. Was ist passiert? Von den Gästen noch nicht bemerkt, ist eine peinliche Lage entstanden: Der Wein ist ausgegangen. In diesem Augenblick lernen wir die Mutter Jesu als Bittende kennen. Sie macht die Not der anderen zu ihrer eigenen und geht damit zu Jesus. Sie weiß, nur er allein kann helfen. Sie hat zwar noch keine Wundertat von ihm erlebt, aber sie glaubt fest daran, dass ihre Bitte nicht unerhört bleibt. Sie schreibt ihm auch nicht vor, was er tun soll, sie sagt nur: „Sie haben keinen Wein mehr.“ Nun hat sie die Last, die sie empfunden hat, auf Jesu Schultern gelegt, damit er wirken kann.
Maria lässt sich auch nicht beirren, als sie von Jesus zunächst abgewiesen wird: „Was habe  ich mit dir zu schaffen, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.“ Maria weiß, die Stunde wird kommen. Ihr fester Glaube zeigt sich darin, dass sie die Diener anweist: „Was er euch sagt, das tut.“ Sie zweifelt keinen Augenblick daran, dass er helfen wird. Man hört keinen Vorwurf dem Gastgeber gegenüber. Wir lesen nicht, dass sie gekränkt war, weil Jesus sie zurückgewiesen hat. Und man spürt auch nichts von eigenwilligen Gedanken, die Jesus vorschreiben wollen, wie er jetzt helfen müsste. Maria ist erfüllt von festem Glauben. „Was er euch sagt, das tut.“
Man kann ihr Verhalten mit vertrauensvollem Beten vergleichen. Gott kennt unsere Lasten und Sorgen. Wir brauchen sie ihm nur vorzulegen, ohne selbst auf einen Ausweg zu sinnen. Wir sind es zwar gewohnt, Gott unsere Bitten zu unterbreiten, aber wir möchten doch meist, dass er uns so hilft, wie wir es uns denken. Oft sind wir enttäuscht, wenn Gott nicht gleich oder ganz anders hilft.
Jesus allein ist unsere Sicherheit. Lasst uns mit dem unbedingten Vertrauen des lebendigen Glaubens zu unserem Heiland kommen und unsere Hände in seine legen! Und dann gehen  wir, wohin er uns führt. Mögen wir uns allezeit auf Gott und seinen Willen einstellen, ihm unsere Sorgen überlassen, auf seine Hilfe warten und auf die Worte hören: „Was er euch sagt, das tut.“

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