Andachten

Andacht

Andacht 02.06.2019

02. Juni 2019 | André Zander

Andacht 02.06.2019

Bildnachweis: joexx / photocase.de

Dann betrachtete Gott alles, was er geschaffen hatte, und es war sehr gut!

Kaum eine Geschichte aus der Bibel erregt die Gemüter so sehr wie die  Schöpfungsgeschichte. Jede Debatte darüber kann nur unbefriedigend enden, wenn man  versucht, die Bibel als rein „wissenschaftlich fundierte“ Diskussionsgrundlage zu benutzen. Die biblische Schöpfungsgeschichte kann auch als Lobpreis für unseren Schöpfergott verstanden werden, wie im folgenden selbst gedichteten Schöpfungspsalm. Er greift die  offenen Fragen aus dem biblischen Bericht auf, stellt aber vor allem Gottes Größe und Liebe in den Mittelpunkt.
Ich weiß nicht, wie alt die Erde wirklich ist, aber Du bist der Ewige.
Ich weiß nicht, ob es einen Urknall gab, aber Du warst schon vorher da.
Ich weiß nicht, wie und wann das Universum entstand, aber der Blick auf die Sterne lässt mich Deine Größe erahnen.
Ich weiß nicht, wie die Zeit entstand, aber „meine Zeit steht in deinen Händen“ (Ps 31,16).
Ich weiß nicht, wozu Dein Geist über dem Wasser schwebte, aber Dein Geist ist bei mir.
Ich weiß nicht, was für ein Licht die ersten drei Tage leuchtete, aber Du bist das Licht der  Welt.
Ich weiß nicht, worin und wohin die Erde flog, bevor Du die Sonne schufst, aber Du sorgtest dafür, dass sie jetzt den perfekten Platz hat.
Ich weiß nicht, ob Du jedes Blatt und jede Blüte einzeln formtest, aber Du schufst die Natur  so, dass sie mich erfreut.
Ich weiß nicht, ob die Schöpfung sechs echte Tage dauerte, aber Du hättest es auch in sieben Sekunden geschafft.
Ich weiß nicht, warum Du am siebenten Tag ruhtest, aber ich weiß, dass Du uns den Sabbat schenktest.
Ich weiß nicht, ob Du auch andere Wege gehabt hättest, das Böse aus der Welt zu schaffen, aber Du starbst, um der Welt Deine Liebe zu zeigen.

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Die Glaubensüberzeugungen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten sind dazu angelegt, das ganze Leben zu durchdringen. Die heiligen Schriften der Bibel zeichnen ein überzeugendes Porträt von Gott.
Jeder ist eingeladen, den EINEN zu entdecken, zu erleben und kennen zu lernen, der nichts anderes, als uns heilen will.

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