Andachten

Andacht

Andacht 26.06.2019

26. Juni 2019 | Marli Weigt

Andacht 26.06.2019

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

HERR, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weise geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter.

Die Eröffnung der Elbphilharmonie in Hamburg war ein lang ersehnter Tag. Dieser Bau, zunächst umstritten, wurde zu einem Prachtwerk mit einer Akustik, die einmalig ist. Es war  ein Rühmen, Loben und Bewundern, wie ich es noch nie im Rahmen eines neuen Gebäudes gehört habe. Es fallen Bezeichnungen wie: fantastisch, genial, unglaublich schön, erhaben, berührend, berauschend, erhebend. Ob Treppen oder Außenansicht, ob Akustik oder Fernsicht, ob kleinstes Detail oder großes Ambiente, alles wurde in den höchsten Tönen gelobt und bewundert. Die Architekten und Akustiker wurden für ihre genialen Ideen und Gestaltungen mit größter Bewunderung geehrt.
Ich musste bei all dem Rühmen an die Erschaffung unseres wunderschönen Planeten Erde denken. Dieses einmalige blaue Juwel im Universum mit all den Wundern in der Pflanzen-  und Tierwelt, mit der Gestalt und Funktion unseres Körpers, mit dem Wandel der Jahreszeiten und dem Ablauf der Gestirne. Wir alle könnten doch immer wieder  Lobeshymnen singen, aber tun wir das? Ich hoffe und kann mir auch vorstellen, dass die  vielen tausend Engelwesen bei der Erschaffung und Gestaltung unserer Erde den Schöpfer mindestens so gelobt und seine genialen und sehr, sehr schönen Werke so bestaunt und bewundert haben wie die kleinen Menschen das irdische Werk ihrer Künstler und Erbauer. Dies alles können die Menschen ja nur, weil der große Gott und allmächtige Schöpfer ihnen die Fähigkeiten dazu gegeben hat. Eigentlich ist es doch beschämend, wie wenig Notiz wir oft von all den Wundern in der Natur nehmen und uns darauf aufmerksam machen. Und wie noch viel weniger wir den Gott und unseren Schöpfer dafür loben und ihm danken.
Im Gegenteil. An vielen Stellen tragen die Menschen noch dazu bei, dass diese schöne Erde, unser von Gott, dem himmlischen Vater, liebevoll gestalteter Lebensraum, zerstört wird.  Statt zu Bewunderern werden wir zu Kaputtmachern. Doch wenn es uns bewusst wird, können wir immer noch daran mitwirken, dass das anders wird. Auch heute.

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