Andachten

Andacht

Andacht 20.07.2019

20. Juli 2019 | Albrecht Höschele

Andacht 20.07.2019

Bildnachweis: elsone / photocase.de

Und Josia entfernte alle gräulichen Götzen aus allen Gebieten Israels und brachte es dahin, dass alle in Israel dem HERRN, ihrem Gott, dienten. Solange Josia lebte, wichen sie nicht von dem HERRN, dem Gott ihrer Väter.

Unser Land der Reformation scheint weitgehend missionarisches Entwicklungsland zu sein. Mancher vermutet, dies könne mit dem Wohlstand zusammenhängen, während in Regionen dieser Welt, wo größte Armut sowie Verfolgung herrschen, viel mehr Menschen zum Glauben kommen. Doch auch wir könnten wiedererweckt werden und zulassen, dass Jesus Christus bei dir und mir wieder Herr über Zeit, Kraft und Geld wird, dass wir nicht nur nebenbei, sondern mit unserem ganzen Leben mit ihm und seiner Gemeinde zusammen sind.
Manasse, der Vater von Amon, gelangte während der babylonischen Gefangenschaft zu neuer Gotteserkenntnis. Dessen Sohn aber führte in Israel wieder eine gottlose Herrschaft. Nach zwei Jahren fiel der unbeliebte Herrscher einer Verschwörung zum Opfer; so wurde sein achtjähriger Sohn Josia Regent und fing seinerseits mit 16 Jahren an, Gott zu suchen: Plötzlich war Gottes Wort wieder da und entfaltete seine Kraft. Eine Bewegung geistlicher Erneuerung fand in Jerusalem statt.
Erweckung ist möglich, weil Gottes Offenbarung überlebt; und, da Gott die Prioritäten klärt, wenn wir die jeweiligen „Götzen“ entfernen und seine Maßstäbe wieder ernstnehmen (2 Chr 34,14). Erweckung ist auch bei uns möglich, wenn wir uns zum Beispiel von Gott in seinen Dienst rufen lassen. So war es Josia geschenkt, dass „alle in Israel dem Herrn dienten“.
Wir werden danach im Neuen Testament aufgerufen, uns Jesus zum Vorbild zu nehmen. Tun wir das? Wer bestimmt wirklich über uns? Wer gibt uns den Tagesplan vor? Tun wir alles zu Gottes Ehre? Wie viel Zeit ist uns die persönliche Zwiesprache mit dem Herrn wert?
Wohl kaum ein Begriff wird so stark unter ernsten Christen diskutiert wie „Erweckung“. Und selbst in unserer Zeit und Gemeinde können Wunder geschehen. Beten wir um Erfüllung des Wortes Christi: „Ich bin gekommen, Feuer auf die Erde zu werfen; was wollte ich lieber, als dass es schon brennte!“ (Lk 12,49)

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