Andachten

Andacht

Andacht 07.08.2019

07. August 2019 | Gunther Klenk

Andacht 07.08.2019

Bildnachweis: designritter / photocase.de

Durch den Glauben wurde Abraham gehorsam, als er berufen wurde, an einen Ort zu ziehen, den er erben sollte; und er zog aus und wusste nicht, wo er hinkäme.

Nach den Weihnachtstagen bereisten meine Frau und ich Zypern. Wir hatten uns auf die Reise gut vorbereitet, denn wir waren vorher noch nie auf dieser Insel gewesen. Mit einem Mietauto wollten wir historische, interessante Orte kennenlernen, aber auch Naturschönheiten besuchen. Wie würde das klappen? Zumal mir bewusst war, dass auf der Insel Linksverkehr herrschen würde. Das beunruhigte mich ein wenig. Da unser Flug Verspätung hatte und wir längere Zeit auf die Übergabe des Mietwagens warten mussten, war es bereits dunkel, als ich mich hinter das Steuer setzen konnte. Nachdem wir den Bereich des Flughafens verlassen hatten, gab es keine Straßenbeleuchtung mehr. Konnten wir unseren Weg auch in der Dunkelheit finden? Ja, eine kleine leuchtende Tafel (unser Smartphone), die wir mitgenommen hatten, zeigte genau unsere Position an, und das Ziel hatten wir bereits zu Hause eingegeben. So gelangten wir durch völlig unbekannte Straßen zu unserem Hotel in der Hauptstadt Nikosia. Das war genial. Offenbar ist Reisen heute etwas anderes als zur Zeit Abrahams.
Aber halt! War Abraham wirklich ohne Orientierung unterwegs? Er hatte jedenfalls kein Navigationsgerät und auch kein vordefiniertes Ziel. Es scheint so, als hätte Gott ihm am Anfang noch nicht genau gesagt, wohin die Reise gehen sollte. Aber die Art und Weise, wie Gott ihn führte, war ganz speziell. Gott sprach wiederholt und ganz direkt zu diesem Gottesmann und zeigte ihm konkret einen Schritt nach dem anderen, den er gehen sollte. Es muss beeindruckend gewesen sein, Gott so direkt zu hören und zu erleben.
Obwohl Abraham selbst im verheißenen Land ein Fremdling blieb, hatte er eine klare Vorstellung, wohin es gehen sollte. Wir lesen im Hebräerbrief weiter: „Denn er wartete auf die Stadt, die einen festen Grund hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist.“ (V. 10)
Um zu dieser Stadt zu gelangen, hätte ihm kein modernes Navigationsgerät helfen können. Oder doch? Mit dem Smartphone ist es beispielsweise möglich, gleichzeitig mehrere Bibeln, weitere Bücher und Kommentare aufzuschlagen und darin geistliche Wegweisung zu finden. Nutzen wir doch die modernen Medien vermehrt auch dafür!

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