Andachten

Andacht

Andacht 28.08.2019

28. August 2019 | Burkhard Mayer

Andacht 28.08.2019

Bildnachweis: Gräfin. / photocase.de

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.

Der inzwischen verstorbene berühmte russische Zirkusclown Popow erhielt einmal einen Brief voller Beleidigungen und Verleumdungen. Er setzte sich hin und schrieb ebenfalls einen Brief an den Absender: „Ich wollte Ihnen mitteilen, dass da jemand in Ihrem Namen einen Brief voller Beleidigungen und Verleumdungen an mich geschickt hat. Es tut mir sehr leid, dass dies geschehen ist, und ich hoffe, dass es sich nicht wiederholt.“ Popow hat es hier auf eine sehr elegante Art verstanden, das Böse mit Gutem zu überwinden.
Gibt es in der Bibel konkrete Beispiele für die Aufforderung von Paulus? Ja, es gibt sie. Jesus selbst hat es immer wieder praktiziert und ein wunderbares Beispiel gegeben: Er fordert alle seine Nachfolger auf, die zu segnen, „die euch verfluchen“ (Lk 6,28).
Als Simon Petrus dem Kriegsknecht Malchus ein Ohr abschlug, bückte sich Jesus, hob es auf und heilte ihn auf der Stelle. Als Petrus seinen Meister und Freund dreimal innerhalb mehrerer Stunden verleugnete, schrieb Jesus ihn nicht ab, sondern begegnete ihm als Auferstandener ohne jeden Groll. Als Jesus am Kreuz hing und man ihn verspottete und provozierte, da rief er aus: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“
Entscheiden wir uns heute ganz bewusst dafür, das zu leben! Bitten wir darum, dass der Heilige Geist uns dazu befähigt, Böses mit Gutem zu beantworten. „Gutes will ermuntert sein, Böses kann man schon allein“, lautet ein Spruch. Das Böse vergiftet uns auf mehreren Ebenen – auf der Ebene der Gedanken, der Gefühle und des Umgangs mit anderen Menschen.
Wir sind von einem anderen Geist erfüllt, weil wir Jesus als Herrn haben.
Für uns gilt: „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem!“ Kein bloßer Spruch, sondern eine reale Erfahrung durch Christus, die heute für uns bereitliegt.

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