Andachten

Andacht

Andacht 29.08.2019

29. August 2019 | Wilfried Ninow

Andacht 29.08.2019

Bildnachweis: Weigand / photocase.de

Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte, und da er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.

Jesus bringt uns das Evangelium in Bildern nahe. Die Gleichnisse, die er erzählte, waren ein solcher Weg, denn Bilder prägen sich ein.
Er vergleicht das Himmelreich mit einem Kaufmann, der sich auf Perlen spezialisiert hat. In der Antike waren Perlen der wertvollste Schmuck, überaus begehrt, und sie kosteten dreimal so viel wie Gold. Nun sind Händler stets auf der Suche nach den besten Stücken. Und hier bietet sich die Chance seines Lebens: Der Kaufmann findet eine überaus wertvolle Perle von besonderer Schönheit. Er denkt bei sich: „Die muss ich haben, koste es, was es wolle!“ Wie eine Sucht frisst sich der Wunsch nach dieser Perle in sein Herz hinein. Aber dieser Kauf übersteigt seine finanziellen Möglichkeiten. Es ist gut vorstellbar, dass um den Preis gehandelt wurde, wie das im Orient bis heute häufig vorkommt. Doch der Besitzer ist nicht bereit, den Preis zu senken. So verkauft der Kaufmann schließlich alles und bekommt die Perle.
Nun sagt Jesus, dass dieses Bild für das Himmelreich steht. Was ist es wert? In dem Gleichnis ist der Mensch bereit, alles dafür zu investieren. So wichtig ist ihm das Reich Gottes, seine Beziehung zu Jesus, sein Lebensinhalt, sein Heil. Wie erleben wir uns in dieser Frage? Haben wir unsere Vorbehalte? Wollen wir nicht Teile unseres Lebens verwalten, über sie verfügen und eigene Entscheidungen treffen? Ja, so sind wir Menschen auch. Wir sagen Ja zur Entscheidung für Jesus, doch fügen wir häufig noch ein Aber an: „Ja, aber ...!“ Nicht selten kann man die Worte hören: „Das ist meine Privatsache, das geht niemanden etwas an.“ Damit wird die vermeintliche Selbstbehauptung des Menschen abgedeckt und gesichert.
Trotzdem muss uns eins klar sein: Gott senkt die Preise nicht! So wie die Perle ihren Preis hatte, so hat auch Gott seinen Preis. Er ist nicht zum Nulltarif zu haben. Die Einladung, zu ihm zu kommen, spricht er für jeden Menschen aus. Wir können kommen, wie wir sind. Gott hält seine Arme offen für jeden. Aber er möchte uns ganz und nicht nur einen kleinen Teil!

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