Andachten

Andacht

Andacht 30.08.2019

30. August 2019 | Johannes Weigmann

Andacht 30.08.2019

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.

Als ich mit Freunden vor über 30 Jahren mit dem Auto die Wüste Sahara in Algerien von Nord nach Süd durchquerte und wir mit einem Getriebeschaden auf der Höhe des nördlichen Wendekreises liegenblieben, musste ich in den darauffolgenden Tagen häufig an diesen Text denken. Mit dem zweiten Fahrzeug versuchte ein Teil unserer Truppe Ersatz zu beschaffen, während ich mit drei Freunden am defekten Fahrzeug für ca. drei Wochen zurückblieb. Um uns herum waren nur Sand und Steine, in der Nacht hatte es fast null Grad, am Tag über 40, und die Sonne brannte. In dieser Einsamkeit fühlte ich mich Gott sehr nahe und musste über seine Allmacht nachdenken. Denn in der Schöpfungsgeschichte werden viele Dinge erwähnt, die Gott geschaffen hat.
Aber darüber hinaus hat Gott indirekt weitere grundlegende Dinge geschaffen, die wir heute täglich erfahren. So hat Gott die Zeit geschaffen, in der wir uns bewegen. Des Weiteren hat Gott geschaffen, dass sich Massen anziehen und eine Kraft aufeinander ausüben. Aus diesem Grund bewegt sich der Mond um die Erde in einer fast statischen Bahn und die Erde ebenso um die Sonne. Aus diesem Grund fallen auch Gegenstände, die vom Tisch plumpsen, auf die Erde. Wenn dann etwas kaputtgeht, ärgern wir uns vielleicht, aber wenn es diese Anziehungskraft nicht gäbe, würde dieser Gegenstand vielleicht einfach wegfliegen. Ebenso hat Gott das Raum-Zeit-Kontinuum geschaffen, in dem große Massen im Universum den Raum beugen und auch das Licht gebeugt wird. Für viele von uns ist das nur schwer zu begreifen. Aber das Großartige daran ist, dass wir Menschen die Gesetze der Physik oder Chemie erforschen dürfen und dabei immer mehr entdecken können.
Ist unser Gott nicht ein großartiger Gott? In diesen Zusammenhang passt der Text: „Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre … Betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserquellen!“ (Offb 14,7)
Nur Gott kann so schöpfen und ihm gebührt alle Ehre. Er ist der Einzige im Universum, der anbetungswürdig ist. Lasst uns unseren Gott täglich anbeten. Er wird eine neue Erde schaffen, und wir dürfen daran teilhaben.

Zurück

UNSER GLAUBE

Die Glaubensüberzeugungen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten sind dazu angelegt, das ganze Leben zu durchdringen. Die heiligen Schriften der Bibel zeichnen ein überzeugendes Porträt von Gott.
Jeder ist eingeladen, den EINEN zu entdecken, zu erleben und kennen zu lernen, der nichts anderes, als uns heilen will.

Mehr herausfinden