Andachten

Andacht

Andacht 06.09.2019

06. September 2019 | Gerhard Zahalka

Andacht 06.09.2019

Bildnachweis: m.voigt.1982 / photocase.de

Unser Leben dauert siebzig Jahre, vielleicht sogar achtzig Jahre. Doch selbst noch die besten Jahre sind voller Kummer und Schmerz, wie schnell ziehen die Jahre vorüber und alles ist vorbei. Lehre uns, unsere Zeit zu nutzen, damit wir weise werden. Der Herr, unser Gott, schaue freundlich auf uns und lasse unsere Arbeit gelingen. Ja, lass unsere Arbeit gelingen!

Der einzige Psalm von Mose ist ein Gebet, in dem er um Weisheit bittet. Gemessen an der Ewigkeit Gottes ist selbst ein langes Menschenleben nur ein Augenblick. Das zu wissen und die Vergänglichkeit unseres Lebens rechtzeitig zu bedenken, nennt er wahre Klugheit und bittet Gott um ein gelungenes Leben. Wann ist ein Leben gelungen?
Die Erkenntnis, dass unser Leben nur ein Hauch ist, lehrt uns, die Gnade Gottes zu suchen und das Angebot eines ewigen Lebens anzunehmen. Damit nutzen wir die kurze Zeitspanne unseres Lebens bestmöglich und können gelassen unser Tagewerk unter den Segen Gottes stellen. Denn was immer wir fürchten mögen, Sorge, Mühe, Kummer, Krankheit oder Schmerz, wir kennen dann den, der alles wenden kann und der es eines Tages für immer wenden wird. Verfehlt dagegen war das Leben eines Menschen, wenn es ohne die Perspektive der Ewigkeit erlischt, weil es ohne Gott gelebt war.
Zu wissen, dass wir einem ewigen Gott angehören, dass unsere Namen im Buch des Lebens geschrieben stehen, ist ein Grund zur Freude, den uns Jesus empfiehlt, weil er alle Widerwärtigkeiten des Lebens überstrahlen kann (Lk 10,20). Es bewahrt uns davor, an unserer Endlichkeit zu leiden. Es bewahrt uns auch davor, unseren Lebensdurst an unsauberen oder gar vergifteten Quellen zu stillen.
Je älter man wird, desto schneller scheint die Zeit zu eilen. „Dass alles vergeht, weiß man schon in der Jugend, aber wie schnell alles vergeht, erfährt man erst im Alter“, schrieb Marie von Ebner-Eschenbach. Alle Versuche, die Kürze der Lebenszeit durch viele kleine und große Beschleunigungen im täglichen Leben wettzumachen, führen eher zur Torschlusspanik, statt zur Zufriedenheit. Wenn wir unsere Hoffnung auf Gottes Gnade gründen, unser Leben unter Gottes Willen stellen und unsere Vergänglichkeit zum Anlass nehmen, hier mit Jesus zu leben, dann werden wir es auch in der Ewigkeit tun.

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