Andachten

Andacht

Andacht 14.09.2019

14. September 2019 | Franz-Josef Eiteneier

Andacht 14.09.2019

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf.

Wenn im Sommer frische Äpfel am Marktstand ausliegen, verleiten die schönen rotbackigen Früchte sofort zum Reinbeißen. Schnell verziehe ich das Gesicht, denn der Apfel war zwar saftig und knackig – aber auch wurmstichig. Sein schönes Aussehen täuschte darüber hinweg. Äußerlich ist nichts zu erkennen, doch wie kommt der Wurm in den Apfel? Naturwissenschaftler haben herausgefunden, dass es von innen passiert. Ein Insekt besuchte die Apfelblüte und legte ein Ei hinein. Die Frucht wächst aus der Blüte und nach einiger Zeit schlüpft der Wurm aus und sitzt im Inneren des Apfels. Jetzt frisst er sich den Weg nach außen.
Ich sehe in dem beschriebenen Beispiel einen treffenden Vergleich zu der Aussage unseres obigen Bibeltextes über das Böse in uns. Es ist einfach da und wir können uns nicht dagegen wehren. In Jeremia 13,23 fragt Gott: „Kann etwa ein Mohr seine Haut wandeln oder ein Panther seine Flecken?“ Natürlich ist das unmöglich, und so kommt dann auch die Schlussfolgerung: „So wenig könnt auch ihr Gutes tun, die ihr ans Böse gewöhnt seid.“ Paulus stellt sogar für sich selbst fest: „Wollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht. Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, tue ich.“ (Röm 7,18–19) Ja, sind wir denn dem Bösen voll und ganz ausgeliefert? Können wir wirklich nichts dagegen tun? Dann sind alle unsere Anstrengungen vergeblich und es gibt keine Rettung. Paulus fragt auch, wer ihn aus diesem elenden Kreislauf befreien kann – er selbst kann es nicht.
Gott sei Dank ist Jesus gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören (1 Joh 3,8). Mit ihm als Verbündeten haben wir die Möglichkeit, ganz neu anzufangen, von Neuem geboren zu werden. Es gibt also Hoffnung für jeden, der dem Bösen nicht länger ausgeliefert sein will. Wir dürfen mit unseren Belastungen zu Jesus gehen, er ist der einzige Weg, den Wurm aus dem Apfel herauszubekommen. Gott verspricht in der Bibel, uns ein neues Herz zu geben und solche Menschen aus uns zu machen, die sich an seine Gebote halten. In Philipper 1,6 bekommen wir die Zusage, „dass der in uns das gute Werk angefangen hat, es auch vollenden will“ und zu unserem Wollen das Vollbringen schenkt.

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