Andachten

Andacht

Andacht 18.09.2019

18. September 2019 | Holger Teubert

Andacht 18.09.2019

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Schon als du anfingst zu beten, sandte Gott mich mit einer Antwort zu dir, denn er liebt dich.

Meine Frau und ich leben seit einiger Zeit in einer ruhigen Hinterhauswohnung über einer Tischlerei im Wendland in Niedersachsen. Davor befindet sich ein Hof mit Schuppen und Werkstätten. Unser Wohnort hat gut ausgebaute Fahrradwege, die wir gern nutzen. An einem Nachmittag wollten wir Rad fahren. Doch meine Frau vermisste ihren Fahrradschlüssel. Sie war der Überzeugung, dass er noch im Fahrradschloss steckte. Aber als wir in den Schuppen kamen, war ihr Rad abgeschlossen und kein Schlüssel zu sehen. So ging sie in unsere Wohnung, um danach zu suchen. Bevor meine Frau aber mit der Suche begann, betete sie, dass Gott ihr zeigen möge, wo sich der Schlüssel befand. Noch als sie betete, kam der Sohn unseres Vermieters aus seinem Büro, mit einem Schlüssel in der Hand, und fragte mich, ob er uns gehöre. Einer seiner Mitarbeiter hatte ihn auf dem Hof gefunden und im Büro abgegeben. Es war der Fahrradschlüssel meiner Frau und sie brauchte mit der Suche erst gar nicht zu beginnen. Der Juniorchef hatte den Schlüssel schon einige Zeit auf seinem Schreibtisch liegen gehabt. Als meine Frau zu beten anfing, ging er mit dem Schlüssel auf den Hof, fand mich dort und sprach mich an.
Diese Gebetserhörung erinnerte meine Frau und mich an den alttestamentlichen Staatsmann und Propheten Daniel. Er hatte ein viel größeres Problem als meine Frau, aber noch während er zu Gott betete, war schon ein Engel unterwegs, um ihm zur Lösung zu verhelfen.
Nicht immer werden unsere Gebete so schnell erhört. Als ich einer gläubigen Bekannten von unserer Gebetserhörung erzählte, sagte sie: „Ich hatte auch etwas verloren. Inzwischen ist ein Jahr vergangen und trotz meiner Gebete habe ich die Sache bis heute nicht gefunden.“ Doch das beunruhigte sie nicht, denn sie weiß, dass sie es mit einem Gott zu tun hat, der sie liebt und der es deshalb schon richtig machen wird.
Gott verspricht: „Das Gebet eines Menschen, der nach Gottes Willen lebt, hat große Kraft.“ (Jak 5,16 Hfa) Wie Gott ein Gebet erhört und wann, bleibt ihm überlassen. Aber Gott, der uns liebt, wird so handeln, dass es letztlich doch gut für uns ist. Deshalb können wir ihm alles anvertrauen, was uns beschäftigt – auch einen verlorenen Schlüssel.

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