Andachten

Andacht

Andacht 24.09.2019

24. September 2019 | Holger Hentschke

Andacht 24.09.2019

Bildnachweis: view7 / photocase.de

Wir können unmöglich verschweigen, was wir gesehen und gehört haben!

Mein Chef fragte mich, ob ich mit ihm zusammen die Fahrschule streichen könnte. „Klar, kein Problem!“ Diese handwerkliche Tätigkeit fällt mir leicht und der Aufwand war überschaubar, also sagte ich gerne zu. Als wir gemeinsam arbeiteten, stand er plötzlich hinter mir und fragte mich: „Holger, glaubst du aus Überzeugung oder aus Tradition?“ Wenige Tage zuvor hatten wir eine Teamsitzung in der Fahrschule, bei der jeder seine Ziele und Vorhaben für das Jahr bekannt geben sollte. Ich sagte, was ich vorhatte, und gab bekannt, dass die Motorradtouren und anderen Seminare an verschiedenen Sonntagen stattfinden würden. Überraschte Gesichter: „Wollen wir das nicht lieber samstags machen?“ Ebenfalls überrascht fragte ich meinen Chef, ob er den arbeitsfreien Sabbat vergessen hätte, auf den wir uns beim Vorstellungsgespräch geeinigt hatten. Er tippte sich an den Kopf: „Ach ja!“
Das war drei Tage her und jetzt stand er mir gegenüber und stellte die Frage nach meinem Glaubensgrund. Ich war völlig unvorbereitet und antwortete ihm sehr offen und ehrlich, dass ich es zuerst, als ich mit 16 getauft wurde, nur aus Tradition tat, weil ich Adventist in der fünften Generation war. Aber dass ich inzwischen aus vollster Überzeugung glaubte. Ich erzählte ihm Begebenheiten und Erlebnisse aus der jüngeren Vergangenheit, auch von der Gebetserfahrung, dass ich bei ihm arbeiten würde.
Er war begeistert. Und erzählte dann von zwei Träumen, die 20 Jahre zurücklagen und die ihn emotional noch immer berührten. Ihm liefen Tränen übers Gesicht, als er berichtete, wie er sich fühlte. „Gott ruft mich“, sagte er mir, „aber mein logisches Denken steht mir beim Glauben im Weg. Wie löst du das Problem? Stellst du dein Denken ab?“, fragte er mich. „Nein, tue ich nicht, aber ich habe Gottes Führung erlebt und vertraue ihm, weil er mich liebt und das Beste für mich will.“ Wir standen dann zweieinhalb Stunden da und redeten und strichen danach weiter. Ich wünsche mir mehr solcher Gespräche!
Ich möchte Gott loben und preisen für seine Liebe, Gnade und Geduld, mit der er mein Leben erfüllt und die ich an andere weitergeben kann.

Zurück

UNSER GLAUBE

Die Glaubensüberzeugungen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten sind dazu angelegt, das ganze Leben zu durchdringen. Die heiligen Schriften der Bibel zeichnen ein überzeugendes Porträt von Gott.
Jeder ist eingeladen, den EINEN zu entdecken, zu erleben und kennen zu lernen, der nichts anderes, als uns heilen will.

Mehr herausfinden