Andachten

Andacht

Andacht 29.09.2019

29. September 2019 | Meta Dedio

Andacht 29.09.2019

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Ich tilge deine Missetat wie eine Wolke und deine Sünden wie den Nebel. Kehre dich zu mir, denn ich erlöse dich!

Wie schön war es damals, als wir im Urlaub auf einer Wiese lagen und in die Wolken blickten. Langsam zogen sie über den Himmel, veränderten sich ständig. Dann löste sich eine Wolke ganz auf und gab den Blick auf den blauen Himmel frei. Oder als wir bei einer Wanderung in den Bergen im Morgendunst losgingen, es langsam hell wurde und die Sonne sich über den Bergen blicken ließ. Der Nebel löste sich auf und wir konnten in die weite Ferne sehen. Dieses besondere Gefühl war wie ein Lohn für frühes Aufstehen. Wir bekamen Durchblick, Weite und Klarheit.
Das ist es, was Jesaja in dem Bibeltext denen verspricht, die sich mit ihrer Treue zu Gott abmühen. Das Gewissen schlägt an, wenn man an die letzten Tage mit dem Streit in der Familie denkt. Der Magen macht Probleme, weil man sich nicht ganz ehrlich am Arbeitsplatz verhalten hat. Das Herz klopft ungewohnt, weil die Zukunft Ängste auslöst. Man fühlt sich benebelt und weiß nicht, was kommt.
Ganz leise meldet sich eine Stimme in uns. Gott spricht uns an. Gott versichert dir: „Du bist mein Kind, du bleibst es auch. Ich bleibe dein Gott, selbst wenn du weggelaufen bist. Fang neu an! Du wirst es erleben, ich bin auf deiner Seite, ich vergebe dir. Ich tilge deine Fehltritte und bezahle deine Schuld. Nimm den Freispruch an und höre auf mich.“
Hören wir auf dieses Wort Gottes, sind die Belastungen einer vergehenden Wolke vergleichbar. Langsam, aber sicher löst sich die Last auf. Dann entstehen Klarheit, Durchblick und eine neue Zuversicht. Das passiert nicht von selbst und schon gar nicht wie ein Blitz vom Himmel. Aber eben wie eine Wolke und ein Nebel, die sich verlieren, behutsam und langsam, aber wirksam. Du weißt immer noch, was du falsch gemacht hast, aber es belastet dich nicht mehr und du übst neues Vertrauen zu Gott. Das kann einiges verändern – in dir! Deine Mitmenschen haben sich nicht verändert, aber du siehst den Streit mit anderen Augen. Deine Kollegen spüren, dass du nicht nur an dich denkst und ihre Erwartungen ernst nimmst.
Danke, Herr Jesus Christus, dass du mir meine Last nimmst. Danke für deine Worte. Segne und begleite mich heute.

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