Andachten

Andacht

01.10.2019

01. Oktober 2019 | Günter Schlicke

01.10.2019

Bildnachweis: suschaa / photocase.de

Dann sind wir keine unmündigen Kinder mehr, die sich vom Wind aller möglichen Lehren umtreiben lassen und wie Wellen hin- und hergeworfen werden. Dann fallen wir nicht mehr auf das falsche Spiel von Menschen herein, die andere hinterlistig in die Irre führen.

In der Erzählung „Seltsamer Spazierritt“ von Johann Peter Hebel wird von einem Bauern, seinem Sohn und deren Esel berichtet, die auf dem Heimweg sind. Der Vater sitzt auf dem Esel und der Sohn läuft nebenher. Ein Wanderer begegnet ihnen und regt sich auf, weil der Vater auf dem Tier sitzt. Sie tauschen also die Plätze und der Sohn setzt sich auf den Esel. Ein zweiter Wanderer weist den Sohn zurecht, weil der alte Vater gehen muss. Aufgrund kritischer Bemerkungen bei weiteren Begegnungen reiten dann beide auf dem Tier, später gehen alle zu Fuß – und am Ende tragen Vater und Sohn den Esel heim.
Ephesus war ein Zentrum der Verehrung der Göttin Diana. Die Christen dort waren verunsichert, was und wem sie glauben sollten, denn es gab dort viele heidnische Strömungen sowie Irrlehren in den eigenen Reihen. Deshalb ermahnte sie Paulus, sich nicht von jeder beliebigen Behauptung umwerfen zu lassen, sondern an Jesus, dem Fundament des Glaubens, festzuhalten. Weil dieser von den Toten auferstanden war und durch den Heiligen Geist bei ihnen wohnte, gab es für sie niemals einen Grund, ängstlich oder unsicher zu sein. Ihr Glaube beruhte nicht auf Vermutungen und Hypothesen, sondern darauf, dass Jesus lebt. Er ist der Retter, auf den alle Prophezeiungen des Alten Testamentes hinweisen.
Auch heute bieten Religionen und spirituelle Führer viele Möglichkeiten an, das Leben mit Sinn zu füllen, und es ist schwer, sich richtig zu entscheiden. Außerdem bombardieren uns Fernsehen, Internet und Radio mit Informationen, die oft mehr verwirren als Orientierung geben. Deshalb ist es wichtig, mündig zu sein – also zu prüfen, zu vergleichen und erst dann zu entscheiden. Ein Christ gründet seinen Glauben dabei nicht nur auf die Überlieferungen über das Leben Jesu, sondern er erkennt auch anhand der historischen Ereignisse, dass die biblischen Vorhersagen sich bis heute zuverlässig erfüllt haben. Er kann deshalb ruhig und zuversichtlich in unsicheren Zeiten leben. Das wünsche ich dir.

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Die Glaubensüberzeugungen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten sind dazu angelegt, das ganze Leben zu durchdringen. Die heiligen Schriften der Bibel zeichnen ein überzeugendes Porträt von Gott.
Jeder ist eingeladen, den EINEN zu entdecken, zu erleben und kennen zu lernen, der nichts anderes, als uns heilen will.

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