Andachten

Andacht

Andacht 17.10.2019

17. Oktober 2019 | Beate Strobel

Ein kleines rosa Herz liegt auf einem Holzschneidebrett.

Bildnachweis: madochab / photocase.de

Ich gebe euch ein neues Herz und einen neuen Geist. Ich nehme das versteinerte Herz aus eurer Brust und schenke euch ein Herz, das lebt.

Der Kinofilm „Ziemlich beste Freunde“ schildert eine verrückte und wunderbare Freundschaft, die den gelähmten Philippe Pozzo di Borgo und das charmante Großmaul Driss nachhaltig verändern wird. Der neue Pfleger krempelt durch seine unangepasste Lebenslust das Leben des verbitterten Kranken komplett um. Und der Kranke lässt sich mehr und mehr auf seinen Begleiter ein. Statt verbissener Selbstaufgabe wächst in ihm wieder Lust am Leben.
Wie geht so etwas: Lust am Leben, wenn mich etwas komplett runterzieht? Ich wünsche jedem, der ein schweres Herz hat, so einen lebenslustigen Freund wie in diesem Film. Aber bekomme ich wirklich so einfach ein leichteres und glücklicheres Herz? Die Bibel sagt, wer sich Gott anvertraut, der bekommt Gottes Geist und ein neues Herz. Wer nicht aus seiner Haut herauskommt, der kann Gott dennoch reinlassen.
Sozusagen als Freund und Begleiter. Diese Zusage Gottes ist ein Geschenk, aber Geschenke muss man eben auch annehmen. Was passiert aber mit mir, wenn ich mich auf Gott eingelassen habe und er mein Lebensbegleiter geworden ist? Dann ist es ein wenig so wie in „Ziemlich beste Freunde“. Dann habe ich im übertragenen Sinn ein neues Herz, das Gott kennenlernen und sich mehr und mehr auf ihn einlassen kann. Gott fordert mich dazu heraus, ihm und seinem Wort zu vertrauen, denn wo ich Grenzen habe, hat Gott sie nicht. Wenn ich aufgeben will, fragt er mich: Hast du mich schon wieder vergessen?
Mit Gott an meiner Seite wird das Leben immer wieder zu einem neuen Abenteuer, auch wenn nicht immer alles zu hundert Prozent gelingt. Dinge sind wieder möglich, die ich längst abgeschrieben habe. So wie der neue Pfleger im Film das Leben des verbitterten Kranken durch seine unkonventionellen Ideen in neue Bahnen lenkt, so will es Gott in meinem Leben auch machen. Meine Bereitschaft und die unverwüstliche Energie Gottes bilden zusammen eine erstaunliche Einheit. Deshalb ist mein Leben lebenswert, trotz aller Einschränkungen, die ich immer noch erleide. Und dieses abenteuerliche Leben wird selbst dann nicht enden, wenn mein irdisches Herz mal nicht mehr schlägt. Gott bringt mich in seine Welt und da gibt er mir alles wieder neu, viel besser und auf ewig.

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