Andachten

Andacht

Andacht 04.11.2019

04. November 2019 | Heike Steinebach

Morgens am Strand wenn die Sonne aufgeht

Bildnachweis: Tobias Klepp / churchphoto.de

Ich weiß, dass er auferstehen wird bei der Auferstehung am Jüngsten Tage.

Er hat es nicht geschafft! So sehr hatte sich Marta bemüht, ihren Bruder Lazarus zu retten. Doch nun ist er gestorben. Wenn Jesus nur hier gewesen wäre, dann wäre ihr Bruder nicht gestorben. Jesus kam zwar, nachdem die Schwestern Marta und Maria ihn gerufen hatten, allerdings erst vier Tage später, als Lazarus bereits gestorben war. Doch dann durften sie erleben, wie Jesus die Macht des Todes brach!
Mir stellen sich in dieser Geschichte zwei Fragen: Warum erweckte Jesus Lazarus vom Tod auf? Warum ließ er Maria und Marta vier Tage trauern?
Lazarus hätte diese Auferstehung nicht gebraucht. Er lebte sein Leben in einer innigen Beziehung zu Jesus, seinem Schöpfer. Die Auferstehung zum ewigen Leben war ihm gewiss. Das wussten auch Maria und Marta. Mit der Auferweckung des Lazarus bewies Jesus seine Macht über den Tod und stärkte bei den Menschen den Glauben an ihn, den Schöpfer und Erhalter des Lebens.
Aber warum mussten die Schwestern vier Tage trauern? Als mein kleiner Sohn starb, waren die ersten Tage nach seinem Tod die schlimmsten. Überall lagen Dinge herum, die mich an den Verlust meines Kindes erinnerten. Das Babybett, die Babywäsche, der volle Windeleimer und sogar die volle Flasche, die er nicht mehr trinken konnte. Liebe Menschen halfen mir, diese Dinge wegzuräumen. Und mit der Zeit wurde die Trauer leichter.
Dass Jesus Lazarus erst nach vier Tagen auferweckte, zeigt mir, dass Zeit für ihn keine Rolle spielt. Es ist egal, ob es vier Tage, vier Jahre oder 4000 Jahre dauert. Er hat jederzeit die Macht, Menschen aus dem Tod ins Leben zu holen!
Jesus hat damit nicht nur Marias und Martas Glauben, sondern auch meinen gestärkt. Deshalb weiß ich, dass es für alle Menschen, die Jesus lieben, eine Auferstehung zum ewigen Leben geben wird.
Bis dahin tut Jesus bei allen Trauernden dasselbe, was er bei Maria und Marta tat: Er steht neben uns und trauert mit uns!

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