Andachten

Andacht

Andacht 23.11.2019

23. November 2019 | Eberhard Schulze

Andacht 23.11.2019

Bildnachweis: lama-photography / photocase.de

Schmecke und sieh, dass der Herr gut ist. Freuen darf sich, wer auf ihn vertraut!

„Nach einem trefflichen Essen ist man geneigt, allem zu verzeihen, sogar den eigenen Verwandten.“ Dieses Zitat, das auf Oscar Wilde zurückgeht, hat es in sich und bringt mich zum Schmunzeln.
Auch David nutzte das Bild des Essens – er sprach vom Schmecken und Kosten. Der Textzusammenhang zeigt, dass er in große Not geraten war. In dieser Not erfuhr er Gottes Hilfe. Diese Hilfe vergleicht er mit dem Genuss eines schmackhaften Essens. Mit seiner zweiten Aufforderung „sieh“ scheint er darauf hinzudeuten, dass dieses Essen sogar köstlich angerichtet ist.
Die Möglichkeiten, Speisen vortrefflich zuzubereiten und anzurichten, sind unzählbar. Erst einmal die köstlichen Lebensmittel selbst, zum anderen die unermessliche Zahl an Kräutern und Gewürzen, die Speisen noch schmackhafter machen. Wir bereiten unsere Speisen roh zu oder kochen und dämpfen, braten, backen, marinieren und legen ein. Dabei steigen köstliche Düfte auf, die unseren Appetit anregen.
Zum Heiligtumsdienst im Alten Testament gehörten Salböl und Räucherwerk. Wir lesen in der Heiligen Schrift vom Olivenöl, von Myrrhe, Zimt, Kalmus, Kassia, Stakte, Räucherklaue, Galbanum, Weihrauch, Aloe, Henna, Koriander, Lavendel, Minze, Safran, Kümmel und vielem mehr. Dazu kommt Salz, welches das Essen schmackhaft macht... Gott hat uns einen riesigen Schatz wohlschmeckender und -riechender Möglichkeiten aufgetan. Er ordnete an, das Passamahl mit bitteren Kräutern zu genießen. Und in vielen Lebensmitteln und Gewürzen stecken auch noch heilende Kräfte. Es gibt so vieles, wofür wir Gott danken können.
David gibt uns im Psalm 34 noch manch wertvollen Hinweis. Er empfiehlt uns: „Lass ab vom Bösen und tue Gutes; suche Frieden und jage ihm nach!“ (V. 15) Petrus ergänzt: „So legt nun ab alle Bosheit und allen Betrug und Heuchelei und Neid und alle üble Nachrede und seid begierig nach der vernünftigen lauteren Milch wie die neugeborenen Kindlein, auf dass ihr durch sie wachset zum Heil, da ihr schon geschmeckt habt, dass der Herr freundlich ist.“ (1 Ptr 2,1–3)
Unserem Gott zu vertrauen, schafft Freude.

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