Andachten

Andacht

Andacht 24.11.2019

24. November 2019 | Werner E. Lange

Andacht 24.11.2019

Bildnachweis: windkind. / photocase.de

Doch freuen sollen sich alle, die sich auf dich verlassen.

Zu Weihnachten 1952 wurde das deutsche Fernsehprogramm eingeführt. Adolf Grimme, der Generaldirektor des Nordwestdeutschen Rundfunks, sagte bei der Eröffnung: „Neue Quellen der Freude werden sich uns ... erschließen.“
Neben Fernsehsendungen gibt es noch viele andere Quellen der Freude, angefangen von schönem Wetter über ein gutes Essen bis hin zu einem Lottogewinn. Ihnen allen gemeinsam ist jedoch, dass diese Quellen bald wieder versiegen und daher stets neue gesucht werden müssen.
Ganz anders ist es bei der Quelle der Freude, von der David im oben zitierten Psalm sprach. Für ihn war Gott die Quelle wahrer Freude. Der Grund: „Denn du, HERR, segnest die Gerechten, du deckest sie mit Gnade wie mit einem Schilde.“ (V. 13)
Der Text gibt auch an, wie sich uns die Quelle dieser Freude erschließt. Das hier gebrauchte hebräische Verb hat vielfältige Bedeutungen, wie sich aus den verschiedenen Übersetzungen ersehen lässt. Luther übersetzte es ursprünglich mit „auf dich hoffen“, später mit „trauen“, andere Übersetzungen sagen „vertrauen“ (Hfa), „bei dir bergen“ (EB), „bei dir Zuflucht suchen“ (NLB). Der gemeinsame Nenner ist eine vertrauensvolle Beziehung zu Gott und Christus.
David erklärte, dass sich alle freuen sollen, die auf Gott hoffen und ihm vertrauen. Das bedeutet: Gottgläubige können sich in jeder Situation freuen, selbst wenn sie sich in einer misslichen Lage befinden, leiden oder irgendwie angefochten werden, denn der Grund dieser Freude ist ihr Vertrauen auf Gott und ihre Hoffnung, die sich auf Gottes Wort und seine festen Verheißungen stützt.
Deshalb konnte Paulus die Christen wiederholt auffordern: „Freuet euch in dem Herrn allewege“ (Phil 4,4; EB: „allezeit“). Möglich ist das, weil diese Art Freude eine „Frucht“ des Heiligen Geistes ist (Gal 5,22). Sie ist also nicht lediglich eine Gefühlsaufwallung aus einem bestimmten Anlass, die mehr oder weniger schnell wieder vergeht. Und sie ist auch keine Freude, die wir uns selbst verschaffen können. Sie wird uns von Gott durch den Glauben geschenkt.
Gerade am heutigen Tag, der besonders Gott geweiht ist und an dem wir uns intensiver mit ihm beschäftigen, können wir diese Freude auftanken.

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