Andachten

Andacht

Andacht 30.11.2019

30. November 2019 | Günter Lentzsch

Andacht 30.11.2019

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Und Jesus war, als er auftrat, etwa dreißig Jahre alt und wurde gehalten für einen Sohn Josefs, der war ein Sohn Elis, der war ein Sohn Mattats, der war ein Sohn Levis, der war ein Sohn Melchis, der war ein Sohn Jannais, der war ein Sohn Josefs.

Mit dieser Aufzählung beginnt der Stammbaum Jesu, der bis zu Adam reicht, dem ersten Menschen. Für viele Bibelleser ist eine solche Liste langweilig. Aber für Angehörige bestimmter Völker ist ein Stammbaum, der ihre Herkunft dokumentiert, sehr wichtig. Auch manche von uns forschen nach ihren Vorfahren.
Eine Frau ging immer allein zum Gottesdienst, weil ihr Mann kein Interesse daran hatte. Eines Tages sagte er zu ihr: „Heute komme ich mit.“ Darüber freute sie sich sehr. Als der Pastor aber über den Stammbaum Jesu predigte, war sie enttäuscht, weil sie meinte, ihr Mann müsste doch etwas anderes hören.
Aber nach dem Gottesdienst sagte ihr Mann: „Ich möchte getauft und in die Gemeinde aufgenommen werden.“ Auf die Frage, was ihn zu diesem Entschluss gebracht habe, antwortete er: „Mein Name soll auch einmal in Gottes Liste stehen.“
In der Bibel, im Buch der Offenbarung (Kap. 20,12), wird das „Buch des Lebens“ erwähnt. Wer darin steht, wird einmal ewig in Gottes Reich wohnen.
Wir leben in einer beschädigten Welt. Krankheit und Tod, Hunger und Entbehrung, Krieg und Gewalt plagen viele Menschen. Viele sind enttäuscht vom Leben. Wir können den durch die Abkehr des Menschen von Gott entstandenen Schaden, beispielsweise die Umweltzerstörung, nicht rückgängig machen. Gott verspricht uns eine neue Welt, in der es all das nicht mehr geben wird. Er sagt: „Siehe, ich mache alles neu!“ (Offb 21,5) „Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.“ (V. 4)
Außerdem schrieb der Apostel Johannes: „Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen.“ (1 Joh 4,9)
So, wie im Stammbaum von Jesus jede Generation verzeichnet ist, steht im Buch des Lebens der Name jedes Menschen, der einmal in Gottes ewigem Reich sein wird.

Zurück

UNSER GLAUBE

Die Glaubensüberzeugungen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten sind dazu angelegt, das ganze Leben zu durchdringen. Die heiligen Schriften der Bibel zeichnen ein überzeugendes Porträt von Gott.
Jeder ist eingeladen, den EINEN zu entdecken, zu erleben und kennen zu lernen, der nichts anderes, als uns heilen will.

Mehr herausfinden