Andachten

Andacht

Andacht 03.12.2019

03. Dezember 2019 | Burkhard Mayer

Andacht 03.12.2019

Bildnachweis: boing / photocase.de

Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!

Es war Winter, die Seen waren zugefroren, aber zwischendurch hatte es etwas getaut. Der junge Johnny Miller war auf dem Heimweg von der Stadt nach Hause. Es wurde schon dunkel. Sollte er den Weg abkürzen und den zugefrorenen See überqueren? Er war unschlüssig. Dann entschied er sich für den See und betrat die Eisdecke. Ganz sicher, ob ihn das Eis wirklich tragen würde, war er nicht. Vorsichtig setzte er einen Fuß vor den anderen. Er kam nur sehr langsam voran. Immer wieder meinte er, das Eis knacken zu hören. Aus lauter Angst kroch er schließlich auf allen vieren weiter. Der Mond schien klar und der Wind pfiff ihm um die Ohren.
Plötzlich hörte er hinter sich ein Dröhnen. War das die einbrechende Eisdecke? Johnny geriet in Panik. Er wagte kaum noch, sich zu bewegen. Dann kam das Donnern näher. Es war der Hufschlag von Pferden und dann … Johnny traute seinen Augen nicht. Er sah ihn – einen Pferdeschlitten, mit einer großen Fuhre Holz beladen. Der Kutscher entdeckte Johnny, wie er auf dem Eis kniete, und rief ihm zu: „Hey, junger Mann, sind Sie gestürzt, brauchen Sie Hilfe? Kommen Sie! Sie können gerne mitfahren!“ Johnny stand auf und fuhr mit dem Schlitten mit. Er schämte sich, dass er ein so geringes Vertrauen in das Eis gehabt hatte. Ohne Probleme erreichte der Pferdeschlitten sein Ziel. Das Eis hatte gehalten! Es war in diesem Jahr ganz besonders dick.
Worauf setzt du dein Vertrauen? Ein kanadisches Sprichwort sagt: „Wenn es um das Vertrauen in das Eis geht, dann kommt es in erster Linie nicht auf die Größe des Vertrauens an, sondern auf die Dicke des Eises!“ Die Kanadier kennen sich aus mit dem Eis.
In unserem Bibeltext spricht Jesus seinen Jüngern Mut zu. Er sagt ihnen, dass sie angesichts der anstehenden Veränderungen – seinem Tod und seiner Auffahrt in den Himmel – nicht den Mut verlieren sollen, sondern darauf vertrauen, dass er bei ihnen ist, auch wenn sie ihn nicht sehen können. Ja, entscheidend ist, worauf ich mein Vertrauen setze. Vertraue ich Gott, darf ich mir von Jesus zurufen lassen, dass er mich trägt. Hör auf zu krabbeln, richte dich auf. Jesus lädt dich und mich ein, Vertrauen zu wagen. „Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!“ Dieser Glaube trägt – weit mehr als eine dicke Eisschicht!

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