Andachten

Andacht

Andacht 10.12.2019

10. Dezember 2019 | Rafael Schäffer

Andacht 10.12.2019

Bildnachweis: zettberlin / photocase.de

Wer aber ständig auf das vollkommene Gesetz Gottes achtet – das Gesetz, das uns frei macht – und befolgt, was es sagt, und nicht vergisst, was er gehört hat, den wird Gott segnen.

Auf den ersten Blick klingt das paradox: Gesetze schränken ein, setzen Grenzen, verbieten, reglementieren – wie können sie Freiheit schenken?
Am 10. Dezember 1948 verabschiedeten die Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die in Deutschland in das Grundgesetz übernommen wurde. Das Grundgesetz garantiert die Menschenwürde, die Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz, das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit, das Recht auf Bildung und Selbstbestimmung, Gewissens-, Meinungs-, Religions- und Versammlungsfreiheit, Freizügigkeit und freie Berufswahl, das Recht, seinen Ehepartner frei zu wählen und eine Familie zu gründen, das Recht auf Eigentum sowie darauf, sich an politischen Wahlen zu beteiligen.
Um diese Freiheiten durchzusetzen, erlässt der Staat Gesetze und Verbote, wie zum Beispiel das Verbot von Sklaverei, Folter und Diskriminierung. Diese Gesetze beschneiden die persönliche Handlungsfreiheit zum Schutze der Gesellschaft.
Ich bin überzeugt davon, dass Gott uns die maximal mögliche Freiheit schenken möchte. Die Grundlage der Menschenrechte ist ja das Gesetz Gottes, wie es in der Bibel dargelegt ist. Der Mensch erhält seine Würde aus der Ebenbildlichkeit Gottes. Wer seinen Mitmenschen liebt wie sich selbst, wird stets nicht nur die eigene, sondern auch die Freiheit des anderen achten und verteidigen. Schließlich hat uns Gott mit der wohl wertvollsten aller Freiheiten geschaffen: Willensfreiheit.
Ich bin ferner davon überzeugt, dass auf dem Befolgen des Gesetzes Gottes ein besonderer Segen liegt. In unserem Land herrschen Frieden und Wohlstand aufgrund der Gesetze unseres Staates. Es ist nicht verwunderlich, dass Millionen Menschen ihre Heimatländer verlassen, weil dort Menschenrechte missachtet werden, und es vorziehen, als Fremde – aber in Freiheit – bei uns zu leben.
Doch jeden Tag gilt es neu, diese gottgegebene Freiheit mit Wort und Tat zu verteidigen. Als Bürger eines freien Landes haben wir dazu viele Möglichkeiten.

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