Andachten

Andacht

Andacht 16.12.2019

16. Dezember 2019 | Holger Teubert

Andacht 16.12.2019

Bildnachweis: claudiarndt / photocase.de

Wir haben uns keineswegs auf geschickt erfundene Märchen gestützt, als wir euch ankündigten, dass Jesus Christus, unser Herr, wiederkommen wird, ausgestattet mit Macht.

Ein Dirigent wurde in Italien entlassen, weil er die Existenz des Weihnachtsmanns anzweifelte. Der Musiker hatte in Rom mit seinem Orchester die Lieder aus dem Disney-Film „Die Eiskönigin – völlig unverfroren“ gespielt. Viele Eltern besuchten mit ihren Kindern die Aufführung. Am Schluss der Darbietung trat der Dirigent vor das Publikum und sagte: „Den Weihnachtsmann gibt es nicht!“ Daraufhin fingen manche Kinder an zu weinen. Bei Facebook bildeten empörte Eltern eine Protestgruppe. Einige wollten sogar den Veranstalter verklagen. Dieser kündigte daraufhin den Vertrag des Dirigenten.
Die Geschichte vom Weihnachtsmann, der den Kindern mit seinem Rentierschlitten Geschenke bringt, ist tatsächlich ein Märchen. Und dennoch, das Weihnachtsfest erinnert uns daran, dass wir alle, ob jung oder alt, ein Geschenk erhalten haben. Nicht vom Weihnachtsmann, sondern von Gott selbst.
Den Hirten, die damals in der Nacht auf einem Feld in der Nähe von Bethlehem Wache bei ihren Schafen hielten, erschien ein Engel und sagte: „Fürchtet euch nicht! Ich verkünde euch eine Botschaft, die das ganze Volk mit großer Freude erfüllen wird: Heute ist für euch in der Stadt, in der schon David geboren wurde, der versprochene Retter zur Welt gekommen. Es ist Christus, der Herr.“ (Lk 2,10–11 Hfa)
In einem bekannten Weihnachtslied heißt es: „Alle Jahre wieder kommt das Christuskind auf die Erde nieder, wo wir Menschen sind.“ Doch Jesus wurde nur einmal in Bethlehem geboren. Er wuchs heran, starb am Kreuz auf Golgatha für unsere Schuld, stand von den Toten auf und wird tatsächlich wiederkommen, aber nicht jedes Jahr.
Das ist kein erfundenes Märchen, denn der Apostel Petrus war dreieinhalb Jahre mit Jesus in Israel unterwegs und berichtete: „Mit unseren eigenen Augen haben wir seine herrliche Größe ja schon gesehen.“ (2 Ptr 1,16)
Ein größeres Geschenk gibt es für uns Menschen nicht.

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